VV Humann zeigt Top-Leistung

Sätze: 25:23, 27:25, 25:20.Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, Große-Westermann, B. Ketelsen, Dißmann, T. Ketelsen, Mücke, Wiesche, Lu. Hußmann, Holthausen, Meyer, Hütte. Gesamtbälle: 77:68. Spieldauer: 81 Minuten. Zuschauer: 207.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

VV Humann -
SV Lindow-Gransee 3:0

Sätze: 25:23, 27:25, 25:20.
Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, Große-Westermann, B. Ketelsen, Dißmann, T. Ketelsen, Mücke, Wiesche, Lu. Hußmann, Holthausen, Meyer, Hütte.
Gesamtbälle: 77:68.
Spieldauer: 81 Minuten.
Zuschauer: 207.

Jens Bräkling hatte sich bereits vor Beginn der Saison festgelegt. Der CV Mitteldeutschland, der TSV Giesen und SV Lindow-Gransee, so der Humann-Trainer, würden die Meisterschaft und den Aufstieg in die Beletage unter sich ausmachen. Eine entsprechend hohe Meinung hatte und hat Bräkling von den Lindowern, die „mit einem breiten Kader und reichlich Erstliga-Erfahrung“ in Essen aufschlugen. Doch der VVH unterstrich mit einer geschlossen starken Leistung einmal mehr, dass auch er zu den Top-Teams der Liga zählt.

Knapp, aber verdient holten sich die Humänner den ersten Satz mit 25:23. „Der zweite war dann eigentlich schon weg“, meinte Bräkling. Denn Humann lag mit fünf Zählern hinten, ehe der Aufschlag zu Jan Holthausen wechselte. „Er hat enorm viel Druck gemacht, und wir haben plötzlich geblockt wie Sau“, grinste der Essener Coach. So holte der VVH Punkt um Punkt auf und schnappte sich auch diesen Abschnitt in der Verlängerung mit 27:25.

Erstaunliches Selbstverständnis

Erstaunlich war auch gegen Lindow, mit welchem Selbstverständnis die Essener den Sieg einfuhren und sich nicht vom Niveau und dem Namen des Widersachers einschüchtern ließen. Humann 2017 – das ist eine starke Mannschaft und ein Team, das selbst vermeintlich übermächtige Gegner zuweilen das Fürchten lehrt. Mit dem gewonnenen zweiten Abschnitt wuchs zudem auch das Selbstvertrauen der Gastgeber weiter an, die dann schon im dritten Satz (25:20) den sechsten Sieg im achten Saisonspiel klarmachten.

„Alles gut“, strahlte Jens Bräkling nach dem Coup gegen die Ostdeutschen, doch angesichts des wieder einmal exzellenten Auftritts seiner Jungs beschlich den Coach auch ein bisschen Wehmut. „Es ist schon ein bisschen schade, dass wir zwischendurch so große Verletzungsprobleme hatten.“ Denn genau in diese Zeit fielen auch die bisherigen Niederlagen gegen Spitzenreiter Mitteldeutschland und Bitterfeld-Wolfen. „Wir müssen uns davon freimachen, dass wir uns fragen, wie diese Begegnungen wohl ohne personelle Probleme gelaufen wären“, sagte Bräkling.

Gegen Lindow-Gransee ist das seinen Jungs nahezu perfekt gelungen. Einen Tag später jedoch mussten die Humänner an gleicher Stelle passen. Trotz 2:0-Führung unterlagen sie dem Tabellenzweiten VCO Berlin nach knapp zwei spannenden Stunden Spielzeit im Tie-Break mit 2:3 (25:21, 25:22, 21:25, 22:25, 11:15). Bericht folgt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben