VV Humann gibt Führung aus der Hand

Sätze: 25:21, 25:22, 21:25, 22:25, 11:15. Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, Große-Westermann, B. Ketelsen, Dißmann, T. Ketelsen, Mücke, Wiesche, Lu. Hußmann, Holthausen, Meyer, Hütte.

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VV Humann -
VCO Berlin 2:3

Sätze: 25:21, 25:22, 21:25, 22:25, 11:15.
Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, Große-Westermann, B. Ketelsen, Dißmann, T. Ketelsen, Mücke, Wiesche, Lu. Hußmann, Holthausen, Meyer, Hütte.

Gesamtbälle: 104:108. Spieldauer: 110 Minuten. Zuschauer: 319.

Mit vier Zählern aus den Partien gegen SV Lindow-Gransee (3:0) und VCO Berlin (2:3) haben sich die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann punktgleich mit Rang drei auf Platz vier verbessert. Von der Ausbeute wären die Essener im Vorfeld durchaus begeistert gewesen, doch nach der Niederlage gegen die Junioren-Nationalmannschaft aus Berlin herrschte zunächst eine gewisse Enttäuschung.

„Wenn man das Wochenende insgesamt betrachtet, dann haben wir wirklich gut gespielt und eine Menge erreicht. Allerdings drückt ein Spielverlauf wie gegen Berlin natürlich auf die Stimmung. Nach einer 2:0-Führung noch zu verlieren, ist halt besonders schmerzhaft“, bilanzierte Humann-Trainer Jens Bräkling nach den Duell mit dieser Spitzenmannschaft.

Der VVH hatte gegen Berlin genau dort weitergemacht, wo er beim glatten 3:0 gegen den Tabellendritten Lindow-Gransee aufgehört hatte. Fast fehlerfrei spulten die Essener ihr Programm ab und sicherten sich gegen die Top-Talente aus der Hauptstadt die Sätze eins und zwei (25:21, 25:22). „Das war schon sehr stabil“, lobte Bräkling. Mancher Widersacher hätte aufgegeben, die Berliner jedoch wählten den Angriffsmodus. „Dazu haben sie taktisch clevere Änderungen vorgenommen.“ Der Essener Coach war schwer beeindruckt vom Willen der Gäste.

„Das Programm mit zwei Spielen binnen 24 Stunden auf so hohem Niveau hat sich hinten raus bemerkbar gemacht. Da haben uns letztlich ein paar Körner gefehlt“, urteilte Bräkling. Denn nach dem 2:0 ließ der VVH für kurze Zeit nach und erreichte danach nicht mehr ganz das Niveau der ersten beiden Durchgänge.

Trotz der knappen Niederlage hüpften die Humänner auf Platz vier. Und im Jahresendspurt könnte es mit ein wenig Fortune sogar noch höher gehen, denn gegen Schlusslicht Warnemünde (Sa., 19.30 Uhr, Wolfskuhle) und beim Zehnten in Delbrück (16. Dezember) ist Humann jeweils Favorit.

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