VCA verliert und steigt ab

SV Bad Laer – VC Allbau 3:1 (27:25, 25:21, 20:25, 25:14). Die Volleyballerinnen des VC Allbau steigen nach nur einer Spielzeit wieder aus der 2. Bundesliga ab, während sich Mitaufsteiger SV Bad Laer mit dem Sieg im entscheidenden Kellerduell gerettet hat.

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2. Bundesliga Frauen

SV Bad Laer – VC Allbau 3:1 (27:25, 25:21, 20:25, 25:14). Die Volleyballerinnen des VC Allbau steigen nach nur einer Spielzeit wieder aus der 2. Bundesliga ab, während sich Mitaufsteiger SV Bad Laer mit dem Sieg im entscheidenden Kellerduell gerettet hat.

Die Borbeckerinnen waren nach gut zweieinhalb Stunden Kampf sichtlich niedergeschlagen. Abgesehen vom dritten Satz, den sie holten, war die Leistung unterm Strich zu schwach. „Wir haben uns selbst im Weg gestanden. Nach zwei Aufstiegen nacheinander ist die Gewissheit, dass wir absteigen, besonders bitter“, sagte VCA- Coach Marcel Werzinger enttäuscht.

Natürlich sitzt der Schmerz tief, denn die Mädels um Zuspielerin Natalie Wolter begannen zunächst zielstrebig. Der Druck war aber wohl schlichtweg zu groß. Zu leichte Fehler schlichen sich ein, so dass Bad Laer mit wachsender Sicherheit die Führung erspielte (27:25).

Nach einem fast identischen zweiten Satz (25:21) blitzte aber noch einmal Hoffnung auf. Die Gäste wurden mutiger und konnten den dritten Satz 20:25 für sich entscheiden. Die Euphorie hielt jedoch nicht lange und die zahlreich mitgereisten Fans sahen, wir ihr Team schwächelte. Das 14:25 im vierten Durchgang war deutlich.

Werzinger versucht eine Erklärung zu finden: „Das Spiel war geprägt von unseren Schwächen. Erst verlieren wir die zuvor erkämpfte Dominanz, dann stimmte die Körpersprache nicht mehr.“ Auch gegen Schwerin oder Köln ging so der eine oder andere entscheidende Punkt verloren.

Klar ist: In der 3. Liga will der VCA wieder angreifen. Das Trainergespann bleibt und appelliert schon jetzt an den Ehrgeiz und die Moral des Teams. „Wir verlassen zwar die Bundesligabühne, aber der Verlust ist gering“, sagt Werzinger. Man habe sich in der 2. Liga gut präsentiert, die Heimspiele waren zum Teil sehr attraktiv. Auch das Team sei gewachsen und in sich stabil. Abgänge gibt es zur Freude der Verantwortlichen bisher nicht.

2. Bundesliga Männer

VV Humann – DJK Delbrück 3:1. (25:11, 22:25, 25:21, 25:22). Die Volleyballer des VV Humann haben sich durch einen 3:1-Erfolg über die DJK Delbrück am vorletzten Spieltag der 2. Bundesliga mit dem sechsten Sieg in Serie von den heimischen Fans verabschiedet. Mit einem weiteren Triumph im abschließenden Derby beim Moerser SC (21. April) könnten die viertplatzierten Essener im Endklassement noch auf Rang drei klettern.

„Das war noch mal ein hartes Stück Arbeit, aber unsere Jungs haben bewiesen, dass sie das letzte Saisonspiel vor eigenem Publikum unbedingt gewinnen wollten“, kommentierte Humann-Trainer Jens Bräkling im Anschluss an die Begegnung mit dem Kellerkind aus Delbrück, das zuvor im Kampf um den eigenen Klassenerhalt keinen Ball verloren gab. Doch gegen die mit reichlich Selbstvertrauen angetretenen Humänner reichte das letztlich nicht.

Satz eins sicherte sich der VVH zwar mehr als deutlich (25:11), Satz zwei gaben die Hausherren dann aber ab (22:25). Im dritten Abschnitt (25:21) blieb es bis zum 18:18 richtig spannend, ehe die Gastgeber noch einmal anzogen, weil sich Delbrück zwei, drei Fehler leistete. Und weil sich der vierte Durchgang (25:22) fast genau wie der dritte gestaltete, setzte sich der VVH durch, ehe er sich dann dem gemütlichen Teil des Abends widmete. Denn bei Humann ist es Tradition, nach dem finalen Heimspiel einer jeden Saison gemeinsam mit den Fans zu feiern.

Weitere Gründe für gute Laune wollen die Humänner nun beim sportlichen Abschluss in Moers liefern. „Ein siebter Sieg in Serie wäre schön“, sagt Bräkling, denn dann hätte seine Mannschaft im Durchschnitt mindestens 2,0 Punkte pro Partie geholt. „In den vergangenen Jahren hatten wir in dieser Bilanz vorne stets eine Eins stehen“, berichtet der Trainer. Und weil die Vergleiche zwischen Humann und Moers stets zu den brisanteren gehören, bereitet sich der VVH schon einmal auf einen turbulenten Saisonausklang vor.

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