Handball

Tusem-Ikone Stefan Hecker im Alter von 60 Jahren gestorben

Stefan Hecker

Stefan Hecker

Foto: MATTHIAS GRABEN / WAZ FotoPool

Essen.  Der ehemalige Bundesliga-Torhüter und Handball-Nationalspieler war an Krebs erkrankt. Er ist bereits in Heisingen beigesetzt worden.

Die Handball Szene trauert um Stefan Hecker. Der ehemalige Torhüter, eine Ikone beim Bundesligisten Tusem Essen, starb bereits am 19. August im Alter von 60 Jahren an einer Krebserkrankung. Hecker war für Tusem und den VfL Gummersbach aktiv, bestritt insgesamt 561 Bundesligaspiele.

„Er hat sich in den letzten Jahren der Krankheit gestellt und gekämpft, bis vor wenigen Wochen ging es ihm damit auch ziemlich gut. Doch letztendlich hatte er keine Chance“, sagt seine Ehefrau Claudia Hecker. Der ehemalige Nationalspieler, der nach seiner Karriere noch als Geschäftsführer beim Tusem und beim VfL Gummersbach arbeitete, hatte sich zuletzt aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und seinen Fokus auf die Familie und das Golfen gelegt.

Auf Heckers ausdrücklichen Wunsch wurde er im engsten Familien- und Freundeskreis in Heisingen beigesetzt. Vor dem Zweitliga-Spiel des Tusem gegen TuS Ferndorf am Freitagabend wurde eine Schweigeminute am Hallo eingelegt.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben