Basketball

Marco Rahn kommt aus Jena zu den ETB Baskets

Sein Kader füllt sich allmählich: Trainer Philipp Stachula erwartet von seinen Neuverpflichtungen Adrian Lind und Marco Rahn einiges.

Sein Kader füllt sich allmählich: Trainer Philipp Stachula erwartet von seinen Neuverpflichtungen Adrian Lind und Marco Rahn einiges.

Foto: Michael Gohl

essen.   Die Essener präsentieren mit Dhnesch Kubendrarajah auch einen neuen Co-Trainer. Die Neuen bringen viel Erfahrung mit.

Am Dienstag hatte der ETB die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen, mit einem lockeren Aufgalopp in der Sporthalle in Kupferdreh. Am Mittwoch nun gab der Basketball-Zweitligist (Pro B) weitere Personalentscheidungen bekannt: Flügelspieler Marco Rahn verstärkt die Essener, Dhnesch Kubendrarajah nimmt als „Co“ Platz auf der Bank neben Headcoach Stachula.

ETB setzt auf Zukunft und Potenzial

Man könnte ja fast schon ein wenig euphorisch werden: Nach Patrick Flomo und Adrian Lind ist Marco Rahn bereits der dritte Spieler, der mit BBL-Erfahrung nach Essen wechselt. In Jena durchlief er den Nachwuchs, in der Science City schnupperte der 1,98 Meter-Mann schließlich sogar Erstliga-Luft. Doch Obacht: Fünf Spiele absolvierte Rahn in der vergangenen Saison in der Belle Etage des deutschen Basketballs – genauso wie Lind in Tübingen. Soll heißen: Der ETB setzt gerade bei diesen Personalien eher auf Zukunft und Potenzial, weniger auf die fertigen Spieler. Nichtsdestotrotz: Die Erfahrungen, die Akteure wie Lind und Rahn einbringen können, sind durchaus wertig. Findet auch Philipp Stachula, der über Marco Rahn sagt: „Er hat auf erstklassigem Niveau trainiert, ist an professionelle Abläufe gewöhnt. Ich bin sehr gespannt, was er dem Team geben kann. Er ist in der Pflicht, etwas anzubieten.“

Interessante Mischung im Kader

Zusammen mit Spielern wie Patrick Flomo, AC Calvin, Zaire Thompson oder auch Dilhan Durant ergibt der Kader jedenfalls eine interessante Mischung. Ein Kader, der zum einen noch nicht komplett die Trainingsarbeit aufgenommen hat, „das war auch so abgesprochen“, so der Headcoach. „Die Jungs, die schon bei uns sind, sind topfit. Das stimmt mich sehr zuversichtlich.“ Ein Kader, dem aber insgesamt noch Verstärkung und Ergänzung gut tun würde. „Wir sind auf der Suche“, bestätigte denn auch Philipp Stachula dieser Zeitung. Es sei nicht einfach, zu diesem Zeitpunkt jemanden zu finden, der ins Muster passt. „Am Ende werden wir aber unsere Lücken sinnvoll gefüllt haben.“

ETB gibt dem Co. eine Chance bei den Herren

Es gilt nun zunächst, sich auf und neben dem Platz zu finden. Es ist vor allem die Maßgabe für Stachula und seinem neuen „Co“. Kubendrarajah stand bislang bei den Zweitliga-Damen in Bensberg unter Vertrag, wollte den Sprung in den Herren-Bereich wagen. „Diese Chance geben wir ihm“, so Philipp Stachula. „Wir trainieren zwei- oder sogar dreimal am Tag, viel Zeit, miteinander zu sprechen, Verständnis dafür zu entwickeln, wo wir hinwollen. Es funktioniert bislang klasse.“

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