Rudern

Jakob Schneider kämpft um Platz im Deutschland-Achter

Beim Vortest: Laurits Follert (l.) und Jakob Schneider .

Beim Vortest: Laurits Follert (l.) und Jakob Schneider .

Foto: Detlev Seyb

köln.   Der Weltmeister von 2018 muss sich in Köln erneut für das Paradeboot empfehlen. Weitere Essener wollen in das Nationalteam aufrücken.

Am kommenden Wochenende finden in Köln auf dem Fühlinger See die Deutschen Kleinboot-Meisterschaften im Rudern statt. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen haben diese Titelkämpfe eine ganz besondere Bedeutung, denn in der Eliteklasse wird so langsam das Team für Tokio 2020 zusammengestellt. Die WM im österreichischen Linz Ende August gilt bereits als Qualifikationsregatta für die Sommerspiele.

Auch für den zweimaligen Weltmeister im Deutschland-Achter, Jakob Schneider (Ruderklub am Baldeneysee), geht alles von vorn los. Auch er muss sich seinen Platz im Paradeboot des DRV erneut erkämpfen. Bundestrainer Uwe Bender hat dem 24-Jährigen bereits im Herbst einen neuen Zweierpartner zugeteilt. Gemeinsam mit dem physisch sehr starken Laurits Follert (Crefelder RC) will er sich abermals für das Flaggschiff empfehlen und den Traum von Olympia leben.

Laura Kampmann will ins U23-Nationalteam

Anders als in den Jahren zuvor lief die Vorbereitung auf diese Titelkämpfe gut. Der Essener und sein Partner blieben gesund, auf dem Ruderergometer konnten beide die geforderte Marke von unter sechs Minuten auf 2000 Metern erfüllen und beim Vortest vor zwei Wochen in Köln platzierte man sich auf dem vierten Platz. Es läuft also.

Für die Nationalmannschaft wollen sich aber weitere Essener empfehlen. Janina Hanßen und Lisa Neerschulte (beide Etuf) machen sich Hoffnungen auf einen Platz in der A-Nationalmannschaft. Im Herbst gewannen sie noch gemeinsam im Zweier ohne Steuerfrau den Langstrecken-Test in Dortmund. In Köln trennen sich ihre Wege, denn sie rudern mit anderen Partnerinnen um die Medaillen.

Im Leichtgewicht-Zweier ohne Steuermann haben Henning Sproßmann (Etuf) und Julius Wagner (Dortmund) sehr gute Medaillenchancen. Bei der Langstrecke in Leipzig vor zwei Wochen gingen sie als Sieger hervor.

Laura Kampmann (TV Kupferdreh) ist im Frauen-Einer zwar keine Medaille zuzutrauen, sie möchte aber mit einem guten Ergebnis ins U23-Nationalteam rutschen. Zeitplan – Freitag: Vorrennen 15.30-19Uhr. Samstag: Zwischenläufe 11-19.30 Uhr. Sonntag: Finals 10.40-12.30 Uhr/ Eintritt frei

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