Der EHC Essen Ruhr hat eine seiner wichtigsten Personalien vorgestellt. Sergej Hatkevitch, der zuletzt die U20 der Eagles Essen-West trainierte, wird hauptamtlicher Headcoach des EHC und soll in dem neugegründeten Verein viel Verantwortung übernehmen. Der erfahrene Nachwuchstrainer trägt nicht nur die sportliche Leitung der 1. Mannschaft, sondern wird auch die ehrenamtlichen Nachwuchstrainer des Vereins ausbilden und begleiten.
„Mit Sergej gewinnen wir nicht nur einen hervorragenden Trainer, sondern einen Menschen, der unsere Werte teilt“, wird David Utz, 1. Vorsitzender des EHC in dem Vereinsstatement zitiert. „Unser Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen und gleichzeitig unseren ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainern ein starkes sportliches Fundament zu geben.“
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Sergej Hatkevitch ist im Essener Eishockey kein Unbekannter. In seiner Laufbahn trainierte er Kinder und Jugendliche aller Altersklassen, zuletzt die U20-Mannschaft der Eagles Essen-West. Seine neue Rolle beim EHC Essen soll nun weit über die Betreuung eines einzelnen Teams hinausgehen, wie es in dem Statement des Vereins heißt. Hatkevitch soll in Essen die Ausbildungsphilosophie vorgeben.
EHC Essen Ruhr will hauptamtlichen Eishockey-Trainer größtenteils über Sponsorengelder bezahlen
Technik, die Freude am Sport und eine langfristige individuelle Förderung stünden dabei im Vordergrund. Der Verein will aber nicht nur von Hatkevitchs Trainererfahrung profitieren, sondern löst mit der Verpflichtung auch ein strukturelles Problem. Die Eishalle am Westbahnhof wird nicht nur für den Eishockey-Spiel- und Trainingsbetrieb genutzt. Auch die Essener Eiskunstläufer und die umliegenden Schulen nutzen Eiszeiten. Viele Trainingseinheiten der Jugend-Eishockeymannschaften fanden daher zuletzt auch am frühen Nachmittag statt. Zeiten, zu denen ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer, auf die der EHC größtenteils setzen will, möglicherweise noch arbeiten müssen.

An dieser Stelle soll bei Bedarf Hatkevitch ins Spiel kommen, der als hauptberuflicher Trainer deutlich flexibler sein wird. Finanzieren wolle der EHC Hatkevitchs Trainerstelle größtenteils durch zweckgebundene Sponsorengelder von Partnern aus der regionalen Wirtschaft, wie der Verein mitteilt.
Auch Sergej Hatkevitch selbst blickt seiner neuen Aufgabe erwartungsvoll entgegen: „Der EHC Essen hat eine klare Vision. Mich begeistert besonders der Gedanke, eine durchgängige sportliche Philosophie vom Nachwuchs bis in die 1. Mannschaft zu entwickeln. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem gesamten Trainerteam und den Familien diesen Weg zu gehen.“




