Sie hatten noch einmal einen voller Terminplan am Dienstag: Die Eagles Essen-West, der Meister der Regionalliga West, trafen sich noch einmal zur Auskleidung. Ein weiterer Schritt Richtung Saisonende, das am Freitag mit der Meisterfeiert endgültig amtlich wird. In jenen Dienstagsstunden arbeitete das Team um den Vorsitzenden Thomas Böttcher auch an der Planung der großen Sause mit den Fans, am Nachmittag gab die Stadt dann grünes Licht: Auf dem Vorplatz der Eishalle am Westbahnhof wird an diesem Freitag ab 18.30 Uhr mit Mannschaft und Fans gefeiert.

„So haben wir eine Location mit Bezug“, sagt Thomas Böttcher erleichtert. Denn die zweite Sportstätte mit Eagles-Bezug, die Rollsporthalle an der Raumerstraße, ist nach zwei Wasserschäden nur bedingt nutzbar. Doch dann ist alles wie in den Vorjahren auch: Die komplette Mannschaft wird noch einmal geehrt, der Meisterpokal ist auch dabei. Fans können Autogramme sammeln und Selfies mit den Spielern schießen. Zudem werden die originalen Play-off-Trikots versteigert - immer wieder ein Highlight beim großen Abschluss. Auch Fan-Utensilien soll es zum Sonderpreis geben.

Eishockey Regionalliga: Viertes Spiel in der Finalserie zwischen den Ratinger Ice Aliens und den Eagles Essen
Die Eagles Essen-West haben die Finalserie der Eishockey Regionalliga West gegen die Ratinger Ice Aliens mit 3:1 für sich entschieden und sind damit Meister.© FUNKE Foto Services | Oleksandr Voskresenskyi

Eagles Essen-West: Verlängerung und Verabschiedung

Eine Vertragsverlängerung wird Thomas Böttcher auch verkünden. Und bei einigen Spielern ist schon jetzt klar, dass sie kommende Saison nicht mehr das Eagles-Trikot tragen werden, sie werden entsprechend verabschiedet. So findet die Saison ihren Abschluss.

Und wie geht es weiter? Bis Ende Mai werden nun die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprüft, um nach einer Saison der Dominanz vielleicht doch den Schritt in die Oberliga zu machen. „Die Meisterschaft ist auch ein Faustpfand, der Zuschauerzuspruch ist vorhanden - jetzt haben wir zwei Monate Zeit, um unsere Hausaufgaben zu machen“, sagt Böttcher. „Die Oberliga muss wirtschaftlich aber auch machbar sein.“ Aber erst einmal soll am Freitag gefeiert werden.