Es ist eine beeindruckende Kulisse, vor der die Bogenschützinnen und Bogenschützen bei den World University Games um die Medaillen schießen. Im Schatten des Förderturms der Zeche Zollverein geht es um die Medaillen.

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Und während sich die Athleten auch von dem einen oder andere Regenschauer nicht aus der Bahn werfen ließen, traf Amors Pfeil bei Tanja Rudenhaus und Stefan Dahlhoff mitten ins Herz.

20 Paare werden pro Jahr auf Zollverein getraut

Die beiden heirateten am Freitag im Bergebunker der Zeche, gaben sich dort das Ja-Wort. „Für die Athleten ist es was Tolles“, sagte die glückliche Braut, Tanja Rudenhaus, die mit den Umständen der Trauung dann aber nicht ganz so zufrieden war. „Wir wären nicht unglücklich gewesen, wenn es an einem anderen Termin gewesen wäre.“

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Auf Zollverein werden jährlich 20 Traupaare vor den Altar geführt, an fünf Terminen je vier Paare. „Wir sind natürlich immer sehr bemüht um unsere Brautpaare“, sagt Markus Pließing, Leiter Kommunikation und Marketing der Stiftung Zollverein. Sollte es „zu Unstimmigkeiten gekommen sein, tut uns das natürlich leid.“

Japanische Bogenschießerinnen begeistert von der Kulisse

Bräutigam Stefan Dahlhoff störte vor allem, dass die Zeremonie nicht so ruhig verlaufen sei, wie versprochen. „Wir haben alles mitbekommen. Und der Sektempfang war auch sehr weit außerhalb.“ Seine Frau betonte aber: „Auch wenn wir es vorher gewusst hätten, hätten wir nicht woanders geheiratet.“

Japanische Bogenschützinnen auf Zollverein
Die japanischen Bogenschützinnen waren von der Kulisse auf Zollverein begeistert.© FUNKE Foto Services | Maximilian Lazar

Denn das Weltkulturerbe bleibt nichtsdestotrotz ein außergewöhnlicher Trauort - und ein außerordentlicher Ort für Sportlerinnen und Sportler. „Wir wollten unbedingt ins Finale kommen, um vor dieser außergewöhnlichen Kulisse starten zu dürfen“, war sich das japanische Frauenteam einig. Sie gewannen am Ende die Goldmedaille, Tanja Rudenhaus und Stefan Dahlhoff den Bund fürs Leben. Die Party stieg dann übrigens in Oberhausen.