Am kommenden Mittwoch (30. Oktober) trifft der Essener Fußball-Landesligist FC Kray im Achtelfinale des Niederrheinpokals auf den Regionalligisten und Traditionsverein Wuppertaler SV. Die Partie wird im Stadion am Zoo ausgetragen.
Tickets für Vollzahler kosten zwölf Euro, ermäßigte Karten sind für neun Euro zu haben (Rentner, Schüler, Azubis, Studenten, Schwerbeschädigte ab 50 Prozent). Karten können über den Ticketshop des Wuppertaler SV erworben werden. Zudem liegen im Krayer Vereinslokal „Keiter‘s Hütte“ Listen aus, in die sich für Karten eingetragen werden kann. Sollten sich genügend Krayer Anhänger anmelden, ist angedacht, mit dem Bus zum Spiel nach Wuppertal zu fahren.
FC Kray gab das Heimrecht an den Wuppertaler SV ab
Die Freude über das attraktive Los im Niederrheinpokal dürfte beim FC Kray schnell verflogen sein. Denn der Essener Fußball-Landesligist darf das Drittrunden-Spiel gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV nicht an der heimischen Buderusstraße austragen.
Der Tausch des Heimrechts sei in Absprache mit dem Verband, den Sicherheitsbehörden und dem FC Kray besprochen worden. Schon zu Regionalliga-Zeiten konnten Krayer Spiele gegen Klubs mit einem hohen Fanpotential nicht in der KrayArena über die Bühne gehen, da eine Fantrennung offenbar nicht zu gewährleisten war. Als Ausweichort innerhalb der Stadt wurde in der Regel das Uhlenkrug-Stadion bestimmt. Im Verbandspokal sind die Krayer nun gezwungen, den Heimvorteil abzugeben.
Wuppertaler SV kommt dem Essener Landesligisten bei den Erlösen entgegen
Immerhin kann sich der Landesligist das Spiel im Zoo-Stadion mit einer hohen Einnahme vertrösten. Die Erlöse werden durch beide Klubs und den Verband geteilt. Zudem ist der Wuppertaler SV dem FC Kray auch bei der Verteilung der Einnahmen durch das Catering entgegengekommen.
„Es gab große Sicherheitsbedenken seitens der Polizei. Wenn man es mit aller Macht durchboxen wollen würde, hängt ein riesiges Sicherheitskonzept dran. Und dann hätten wir da auch finanziell tief in die Tasche greifen müssen. Das wäre ein großes, finanzielles Risiko gewesen“, so Hartmut Fahnenstich, Sportvorstand beim FC Kray.
Sportlich sei das Auswärtsspiel natürlich ein Nachteil. „Wuppertal ist Favorit. Unsere Chancen wären auf Kunstrasen in der Kray-Arena sicher höher gewesen als nun im Stadion. Wir machen es mit Zähneknirschen. Aber es ist ein Gesamtwerk und es ist rational betrachtet sinnvoll“, so Fahnenstich.
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