Der Akku war leer. Die letzten 500 Meter seiner Laufstrecke lief Sven Wies nicht mehr. „Ich bin ins Ziel getorkelt“, erinnert sich der 32-Jährige. Die Anstrengungen forderten ihren Tribut. Der einstige Bundesliga-Wasserballer des Duisburger SV 98, heute als Triathlet für den Traditionsverein vom Bertasee unterwegs, hatte bei der Weltmeisterschaft des Verbandes Challenge im slowakischen Samorin alles aus sich herausgeholt. Der ganz große Wurf, von dem er geträumt hatte, wurde es auch diesmal wieder nicht. Doch mit der Bronzemedaille in der Altersklasse der 30- bis 34-Jährigen, die Wies sich wie schon im Vorjahr sicherte, konnte er erneut sehr zufrieden sein.


