Niklas Ehrmuth, stellvertretender Pressesprecher des Fußball-Drittligisten MSV Duisburg, gab am Montagnachmittag Entwarnung: „Marvin Bakalorz humpelt nicht mehr.“ Der defensive Mittelfeldspieler, der aktuell bei den Zebras die Rolle des Abwehrchefs einnimmt, musste am vergangenen Samstag bei der 1:2-Niederlage in Braunschweig in der Halbzeitpause aufgrund einer Blessur am Sprunggelenk das Handtuch werfen. Die Zeit heilte die Wunde schnell.

Auch Flügelspieler Niko Bretschneider, der sich in Braunschweig eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hatte, ist nach Vereinsangaben wieder wohlauf. Sanitäter hatten Bretschneider am Samstag nach 22 Minuten vom Platz getragen. In den Katakomben des Eintracht-Stadions an der Hamburger Straße hatte es bereits eine leichte Entwarnung gegeben. Der Ex-Berliner musste sich nicht ins Krankenhaus begeben, sondern konnte die Rückreise nach Duisburg im Mannschaftsbus antreten.

Keine Tickets für Duisburger Fans in Velbert

Der MSV spielt am Mittwoch im Achtelfinale des FVN-Pokals um 19.30 Uhr beim Oberligisten SSVg Velbert. Coach Hagen Schmidt setzte die Trainingseinheiten im Vorfeld auf den Abend an, um auch in dieser Hinsicht optimal vorbereitet zu sein. Wie es beim MSV am Montag hieß, wolle man bei Bakalorz und Bretschneider „von Tag zu Tag schauen“, ob am Mittwoch ein Einsatz in Velbert möglich sei. Abseits der Langzeit-Verletzen hat Trainer Hagen Schmidt keine personellen Probleme. Er muss bei Bretschneider und Bakalorz nichts überstürzen. In der Liga steht am Samstag mit der Heimpartie gegen Viktoria Köln (14 Uhr, Schauinslandreisen-Arena) das nächste Schlüsselspiel im Abstiegskampf für die Zebras an.

Für Gästefans stehen am Mittwoch in Velbert keine Eintrittskarten zur Verfügung. Maximal 750 Zuschauer sind im Stadion an der Bahnhofstraße zugelassen. Über das Internetportal Staige.tv steht ein Livestream zur Verfügung. Der Zugang kostet fünf Euro.

D. R.