Fußball

Ercan Aydogmus soll den SV Genc Osman zum Aufstieg schießen

Einst Homberg, nun Genc: Ercan Aydogmus ist zurück in Duisburg.

Einst Homberg, nun Genc: Ercan Aydogmus ist zurück in Duisburg.

Foto: Thorsten Tillmann

Duisburg.  Ambitionierter Bezirksligist verpflichtet den 38-jährigen Ex-Profi, der zuletzt in Scherpenberg spielte. Ilyas Basol: „Absoluter Wunschspieler.“

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Nur punktuell wolle sich der SV Genc Osman in der Winterpause für die Rest-Rückrunde in der Fußball-Bezirksliga verstärken, hatte Ilyas Basol kürzlich angekündigt. Namen statt Zahlen lautet das Motto des Sportlichen Leiters – und das hat er nun eindrucksvoll umgesetzt. Für die Offensive ist Basol ein Transfercoup gelungen: Ercan Aydogmus, unter anderem 29 Mal für Fortuna Köln in der 3. Liga am Ball, kommt vom SV Scherpenberg an die Oberhauser Allee.

Mit dem inzwischen 38-jährigen Torjäger, der allein 44 Treffer in der Regionalliga erzielte, hat Basol seinen „absoluten Wunschspieler“ verpflichten können, an dem er nach eigener Aussage schon viele Jahre dran war. Nach einem Knorpelschaden wollte Aydogmus vor knapp einem Jahr in Diensten des Wuppertaler SV schon die Schuhe an den Nagel hängen, heuerte dann aber doch noch mal bei Landesliga-Aufsteiger Scherpenberg an, der sich nun vom Stürmer trennte, da Leistung und Kosten nicht im richtigen Verhältnis gestanden hätten, wie SVS-Trainer Ercan Sendag mitteilte. Nun also Genc Osman: „Nur mit Geld ist das alles nicht machbar. Unsere Idee, unser Konzept und unsere Ziele müssen überzeugend und einleuchtend sein. Anscheinend ist das der Fall“, sagt Basol, der wie sein Trainerteam „schon jetzt ein breites Grinsen im Gesicht“ habe, wenn er den Neuzugang beim Training beobachtet.

Was einen Spieler wie Ercan Aydogmus in die Bezirksliga bewegt? „Ganz klar unsere Idee und unser Konzept, wie wir wohin wollen“, antwortet Ilyas Basol. „Ercan hat, denke ich, von Anfang an gemerkt, dass wir nicht seinen Namen wollen, sondern einen Spieler und Menschen, der uns helfen soll, unsere sportlichen Ziele zu erreichen: den Aufstieg!“

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