Wasserball

Der Duisburger Dennis Eidner schickt Liebesgrüße aus Korea

Küsschen für die Daheimgebliebenen: Julian Real (links) hilft dem Duisburger Dennis Eidner mit dessen Badekappe.

Küsschen für die Daheimgebliebenen: Julian Real (links) hilft dem Duisburger Dennis Eidner mit dessen Badekappe.

Foto: ZDF

Gwqangju/Duisburg.  Die deutsche Wasserball-National-Mannschaft zieht mit einem Rekordsieg über Südafrika ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft in Südkorea ein.

Da hatte die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft gerade bei der Weltmeisterschaft in Gwangju mit dem 25:5 (5:2, 6:0, 9:1, 5:2) gegen Südafrika einen neuen Rekord aufgestellt und die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 1991 (22:7 gegen Ägypten) überboten, und dann das. Dennis Eidner, einziger Spieler des ASC Duisburg im DSV-Aufgebot, konnte sich nicht seiner Badekappe entledigen. Ex-Teamkollege Julian Real eilte zur Hilfe, wollte den Knoten mit der gleichen Effizienz lösen, mit der die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm kurz zuvor ins Viertelfinale gestürmt war, doch die Schlinge blieb hartnäckig. Weil eine Fernsehkamera die Szene dokumentierte, nutzte Eidner die Gelegenheit, schickte ein Küsschen gen Heimat. Liebesgrüße aus Südkorea.

Viertelfinale gegen Kroatien

Der Spielverlauf gegen Südafrika ist schnell erzählt. Nur in der Anfangsphase hielt der Außenseiter mit. Beim Stand von 2:3 war das Team in Überzahl sogar drauf und dran den Ausgleich zu erzielen – danach entwickelte sich die Partie zu einer sehr einseitigen Angelegenheit. Moritz Schenkel ließ in der ersten Halbzeit nur zwei Treffer zu. Im zweiten Durchgang machte sein Hannoveraner Teamkollege Kevin Götz ebenfalls einen guten Job. Bester Schütze der Deutschen, die insgesamt eine Trefferquote von 63 Prozent aufwiesen, war der Berliner Lucas Gielen mit sechs Toren. Außerdem trafen: Marin Restovic, Marko Stamm, Ben Reibel (je 3), Mateo Cuk, Tobias Preuss, Timo van der Bosch (je 2), Maurice Jüngling, Dennis Strelezkij, Real und Eidner. Am Dienstag (8.30 Uhr MESZ, das ZDF überträgt live im Internet) wartet mit Titelverteidiger Kroatien nun nun aber eine ungleich schwerere Aufgabe.

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