In der Natur Kleeblätter zu pflücken, bedarf bloß einer minimalen Kraftanstrengung. Einmal kurz am Stängel gezogen, schon hat man sie in der Hand. Bei den „Kleeblättern“, die in der Halle heimisch sind, gestaltet sich das anders. Denn die Handballer von Rot-Weiß Oberhausen sind „kein normaler Aufsteiger“, sagt Mirko Szymanowicz. Der 40-jährige Spielertrainer ist mit der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen am Samstag (19 Uhr) am dritten Spieltag der Oberliga in der Willi-Jürissen-Halle zu Gast.
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Nach den Erfolgen über Dümpten und Hiesfeld ist die Stimmung tief im Duisburger Westen bestens. Gelingt der dritte Streich, wäre das eine echte Ansage nach dem Motto: Abstiegskampf? In dieser Saison ohne uns! „Wir fahren nach Oberhausen, um was zu ergattern“, sagt Szymanowicz: „Aber das wird ganz hartes Stück Arbeit. RWO hat viele höherklassig erfahrene Spieler in seinen Reihen wie Felix Handschke, Merten Krings oder die Janus-Brüder. Und mit Jan Franzen haben sie an Wurfkraft dazugewonnen.“ Das 34:28 zum Auftakt gegen Kaldenkirchen hat gezeigt, dass die Oberhausener eine gute Rolle spielen könnten, anders als vor zwei Jahren, als sie den Anforderungen nicht gewachsen waren. Im Spiel beim hochgehandelten MTV Rheinwacht Dinslaken war ohne Handschke und Krings nichts zu holen (25:32).
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„Wir werden über 60 Minuten eine starke Leistung abliefern müssen, um zu bestehen“, weiß Szymanowicz: „Einen Chancenwucher wie gegen Hiesfeld dürfen wir uns definitiv nicht erlauben.“ Ein Schlüssel zum Erfolg könnte das Tempospiel sein. Hier dürfte VeRuKa mit seinen schnellen Außen im Vorteil sein. Linksaußen Philipp Dickel kehrt in den Kader zurück, Mirko Krogmann fehlt privat verhindert. Die seit Saisonbeginn fehlenden Carl Brunner, Gerit Fietze, Jan Göller und Niklas Kugel arbeiten an ihrer Rückkehr, brauchen aber noch Zeit.
kök



