Das waren zwei Sätze mit x. Der Skaterhockey-Bundesligist Duisburg Ducks war am Wochenende im Doppeleinsatz, konnte aber keine Punkte für sich verbuchen. Beim Deutschen Meister Crash Eagles Kaarst unterlagen die Enten im Nachholspiel noch verkraftbar mit 3:9 (0:3, 3:3, 0:3), standen im Heimspiel gegen Aufsteiger IHC Atting dann aber völlig neben den Inlineskates und zogen mit 3:4 (1:0, 1:3, 1:1) den Kürzeren. Noch bitterer: Zum letzten Drittel in Kaarst musste Trainer David Bachor seinen verletzten Torhüter Jakob Theis aus dem Spiel nehmen. „Alexander Bocek hat danach und im Heimspiel gegen Atting sehr gut gespielt. An ihm lag es nicht, dass wir die Spiele verloren haben“, unterstrich der Coach.

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Gerade die Heimniederlage gegen die Niederbayern stieß Bachor übel auf. „Wir haben Anfang des zweiten Drittels mit 2:0 geführt. Danach kam es zu einem völligen Bruch im Spiel und wir haben das Tor nicht mehr getroffen“, erklärte der Ducks-Trainer. Dabei offenbarten die Ducks eine typische Schwäche, die sie seit Jahren nicht in den Griff bekommen: Oft dauert es nach einem Mittelbully nur wenige Sekunden, bis der Gegner ein Tor schießt. Diesmal waren es deren acht, ehe Atting auf 1:2 verkürzte. Gut vier Minuten später glichen die Gäste aus. Später führten die Wölfe mit 4:2; den Ducks gelang nur noch der Anschlusstreffer durch André Petry (58.). Die ersten beiden Tore erzielten Raphael Nachtwey und Janis Lachmann.

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Trotz der deutlichen Niederlage beim Meister im Kaarst hatten die Ducks dort noch ein ordentliches Spiel gemacht. In den letzten fünf Minuten des ersten Drittels zogen die Crash Eagles auf 3:0 davon, ehe die Duisburger im zweiten Drittel auf 3:4 verkürzten. „Da waren wir auch die bessere Mannschaft“, so Bachor. „Wenn du gegen Kaarst dann aber aufmachen musst, sind sie einfach zu gut.“ In der Stadtparkhalle trafen Nick Bachor, Julias Kraft und Henrik Müller für die Enten.