Ein Rekord ist es ohnehin schon – unabhängig davon, ob die Gesamtteilnehmerzahl des Rhein-Ruhr-Marathons nun die 10.000er-Marke überspringt oder nicht. Einen großen Anteil daran hat einmal mehr der Schulmarathon, der am Freitag das Duisburger Marathon-Wochenende einleitet. Dabei ist diese Veranstaltung schon seit so vielen Jahren deutlich mehr als nur das Vorgeplänkel für den großen Lauf. Mit 3233 gemeldeten Kindern und Jugendlichen ist der AOK-Schulmarathon schon für sich genommen ein großes Laufereignis. Da ist es nur angemessen, dass die Youngster diejenigen sind, die das neue Zieltor in der Schauinsland-Reisen-Arena einweihen werden. Los geht das Ganze am Freitag um 9.30 Uhr.
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Die Teilnehmerzahl bedeutet, dass es allein für die Nachwuchsläufer, die aus den Jahrgängen 2007 bis 2020 kommen, 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr als im Vorjahr gibt. Damit sind alle 3233 vorhandenen Startnummer vergeben. Das Rennprogramm ab 9.30 Uhr im Sportpark ist mit insgesamt 20 Starts ein Marathon ganz eigener Art. Start und Ziel befinden sich in der Arena. Die Siegerinnen und Sieger in den 28 Wertungsklassen dürfen sich wie in jedem Jahr auf dem Podest von den Zuschauerinnen und Zuschauern auf der Tribüne feiern lassen. Bei den Rennen sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren laufend unterwegs.
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Zum Programm gehören die Läufe über 800 Meter für die Kinder der Grundschulen (Jahrgänge 2017 bis 2020). Die Jahrgänge 2015 und 2016 (Klasse 5) haben die Auswahl zwischen 800 und 2100 Metern. Ab Klasse 6 (Jahrgänge 2007 bis 2014) machen sich die Starter auf den Weg über 2100 oder 4200 Meter. Sonderpreise gibt es für die erfolgreichste Schule sowie für die Schulen (Grundschule und weiterführende Schule) mit dem stärksten Teilnehmerfeld. Das Schulmarathon bildet nun schon zum 27. Mal am Auftakt des Langlaufwochenendes in der Stadt.
Wir sind bald weltbekannt. Sogar eine Förderschule des Landschaftsverbands Rheinland aus Essen ist mit dabei.
Martina Göbel-Gasiorowski, Vertreterin des Schulsportreferats
Holger Lauterbach, der gemeinsam mit Martina Göbel-Gasiorowski vom Schulsportreferat das Sportereignis organisiert, hat Vorkehrungen getroffen, um dem Run auf den Run gerecht zu werden: „Wir haben die Strecken durch den Sportpark verändert. Bei einer so großen Zahl an Läuferinnen und Läufern wollten wir so Staus unterwegs vermeiden.“ Mit einem Augenzwinkern sagt Martina Göbel-Gasiorowski über das Rekord-Meldeergebnis: „Wir sind bald weltbekannt. Sogar eine Förderschule des Landschaftsverbands Rheinland aus Essen ist mit dabei.“ Zu den Stammgästen zählt einmal mehr die Enger Realschule aus der Nähe von Bielefeld.
Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums laufen nicht nur. Die Schule in der Innenstadt unterstützt den 27. AOK-Schulmarathon ebenfalls mit ihrem Helferteam. Mit dabei, hinter den Kulissen, ist auch die Lise-Meitner-Gesamtschule in Rheinhausen. Das Gymnasium und die Gesamtschule sind zwei von drei NRW-Sportschulen in Duisburg.



