Die Duisburg Ducks spielen Skaterhockey, nicht Eishockey. Dennoch steht dem Bundesligisten nun ein „Eishockey-Wochenende“ bevor – zumindest spielplantechnisch. Wie es bei den artverwandten Kollegen der Wintervariante üblich ist, spielen die Enten zunächst am Freitag um 19.30 Uhr beim aktuellen Champion und nun – mit Duisburg und Düsseldorf – geteilten Rekordmeister Crash Eagles Kaarst. Am Sonntag (14.30 Uhr, Sporthalle Süd) folgt das Heimspiel gegen Wiederaufsteiger IHC Atting. „Besser auf diese beiden Tage verteilt als auf Samstag und Sonntag“, nimmt es Ducks-Trainer David Bachor pragmatisch, dass die Arbeiten an der Stadtparkhalle Kaarst diese Verlegung nötig gemacht und seinem Team die Doppelbelastung eingebracht haben.
Wir haben eine rote, blaue und grüne Reihe.
David Bachor, Trainer der Ducks
„Wir haben für beide Spiele einen Plan. Mit Optionen, damit wir reagieren können“, will Bachor hier natürlich nicht ins Detail gehen. Klar ist: „In Kaarst gehen wir sicher nicht als Favorit ins Spiel“, sagte der Coach vor dem Duell der beiden achtmaligen Deutschen Meister. Schade ist freilich, dass die Enten an diesem Wochenende auf Basti Bürgers verzichten müssen. Der Neuzugang aus Essen hat sich bestens integriert und ist sportlich eine große Bereicherung. Gerade im Verbund mit Niklas Hane läuft es sehr gut. Nun aber muss Bachor die Reihen anpassen – will den einzelnen Blöcken aber nicht die übliche Bezeichnung von eins bis drei zuordnen. „Damit tue ich mich schwer. Wir haben eine rote, blaue und grüne Reihe“, will er keine Wertung vornehmen. „Ich versuche, die Umstellungen so gering wie möglich zu halten.“
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Der Hintergrund ist offensichtlich. Nach den drei Niederlagen zum Auftakt lief es für die Ducks deutlich besser, zwei Siege mit fünf Punkten sprangen seit Bachors Dienstantritt heraus. Vor dem Auswärtsspiel beim Meister sagt er das, was so ziemlich alle Coaches vor einem Duell mit den Adlern sagen: „Wir müssen unnötige Strafzeiten vermeiden.“ Denn im Powerplay ist Kaarst nun einmal gut. Ein Kern für die erfolgreichen Saisons der Schwarz-Gelben: Aus dem starken Nachwuchs sind viele Spieler über die Jahre nach oben gekommen. Heißt: Das Team kennt sich seit etlichen Jahren. Da sich Bachor aber auch in Kaarst ganz gut auskennt, hat er freilich die eine oder andere Idee, wie die Crash Eagles unter Umständen zu knacken sein könnten.
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Am Sonntag sind dann die Wölfe aus Atting, einem Ort in der Nähe von Straubing, zu Gast. Wie das Team aus Niederbayern einzuschätzen ist, hängt wie stets von der Besetzung ab. Bislang hat Atting drei Heimspiele und ein Auswärtsspiel in Augsburg bestritten. Nun steht die erste längere Fahrt der Saison an. Erst geht es am Samstag in die Wedemark zu den Bissendorfer Panthern, dann machen die Wölfe auf der Rückreise Station in Duisburg. „Nur weil das eine anstrengende Fahrt ist, heißt das aber nicht, dass wir auch nur irgendwas mit Halbgas erreichen könnten“, so Bachor.



