Der OSC Rheinhausen II ist aus dem Schneider. Der Neuling sicherte sich durch ein 26:20 (13:7) gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken vorzeitig den Verbleib in der Handball-Oberliga. „Wir waren heute echt gut“, meinte Trainer Christian Wetteborn und lobte vor allem die Abwehr und Torhüter Vilim Grbesa.

Die Rheinhauser waren gegen die personell gebeutelten Gäste jederzeit Herren der Lage, führten mit 10:4 (21.). Nach der Pause kam Dinslaken auf 16:14 (41.) heran, eine Auszeit später war der OSC aber wieder in der Spur. „Klassenerhalt, vorzeitig, aus eigener Kraft, ohne Unterstützung der ,Ersten‘ – ich glaube nicht, dass uns das viele so zugetraut haben“, zeigte sich Wetteborn erleichtert.

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Die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen muss derweil noch bangen. Die Blau-Gelben unterlagen dem Tabellenzweiten TV DJK Oppum trotz einer ansprechenden Leistung mit 18:22 (8:12). Da der Vorletzte DJK VfR Saarn zuvor in Aldekerk gewann, ist VeRuKas Vorsprung auf einen Zähler geschmolzen. Am nächsten Samstag haben die Rumelner gegen die Turnerschaft Grefrath eine Pflichtaufgabe zu lösen, während Saarn am Sonntag gegen den TuS Lintorf vor der höchsten Hürde steht. Der Spitzenreiter kann mit einem Sieg in Mülheim den Aufstieg perfekt machen.

Gegen Oppum überzeugte VeRuKa in der Abwehr auf ganzer Linie. Im Tor vertrat der junge Lukas Werner den am Fuß verletzten Jan Göller hervorragend. Im Angriff fehlte ohne die Langzeitverletzten und die beiden Mirkos die Durchschlagskraft. Spielertrainer Szymanowicz blieb aufgrund einer Oberschenkelzerrung auf der Bank, Linkshänder Krogmann war im Training umgeknickt. Nach dem 7:7 (19.) gerieten die Rumelner mit 7:12 (25.) ins Hintertreffen. In der zweiten Hälfte kämpften sie sich auf 15:17 (47.) heran, das Hoffen auf eine Überraschung währte aber nur kurz.

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„Die Jungs haben einen überragenden Kampf geliefert. Oppum bei 22 Toren zu halten, ist verdammt stark“, sagte Mirko Szymanowicz: „Dass wir im Angriff aufgrund der Ausfälle limitiert sein würden, war klar.“ Dem, was jetzt kommt, blickt der frühere Zweitligaspieler mit einer konzentrierten Gelassenheitheit entgegen: „Wir werden gegen Grefrath unsere Hausaufgaben erledigen und dann Sonntagvormittag Saarn gegen Lintfort verfolgen, am Ticker oder vor Ort.“

HSG-Tore: Siebert (5), Tervoort (5/2), Langer, Webers, Xhafolli (je 2), Alefs, Fietze.

kök