Die Wasserballer des ASC Duisburg sind souverän in das Play-off-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft eingezogen. In ihrem Ausweichquartier, dem Hallenbad Toeppersee in Rheinhausen, setzten sich die Wedauer gegen den SV Cannstatt am Samstag mit 24:9 (6:0, 4:4, 9:3, 5:2) und am Sonntag mit 23:8 (7:1, 5:4, 4:2, 7:1) durch.

Vuk Vuksanovic‘ Wunsch ging in Erfüllung. Der Cheftrainer des ASCD hatte nach der dreiwöchigen Pause auf „zwei vernünftige Spiele“ seiner Mannschaft gehofft. Im ersten Duell kam der 17-jährige Serbe Petar Bascarevic zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz. Oskar Halb kehrte nach überstandenem Pfeifferschen Drüsenfieber früher als angekündigt in den Kader zurück. Der Zweite der Vorrunde legte ein 7:0 (9.) vor. Bis kurz nach der Pause hielt Cannstatt, im vergangenen Sommer aus der Gruppe B aufgestiegen, danach gut dagegen, nutzte drei Fünfmeter und eine Überzahl, um auf 10:5 zu verkürzen. Dann zog der ASCD auch ohne Nationalspieler Lennox Metten (14., dritter persönlicher Fehler) auf und davon.

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Am Sonntag gönnten die Amateure ihrem Stammtorhüter eine Pause. Anstelle von Didac Garcia Plana, der Nummer drei von Weltmeister Spanien, rückte Joris Geurts, die Nummer drei der Niederlande, zwischen die Stecktore. Als Back-up fungierte Chris Lukassen. Der 16-Jährige kam im letzten Viertel ins Spiel und zeigte, so Vuksanovic, „eine sehr gute Leistung“. Im Feld kamen statt Bascarevic und Joseph Enwena diesmal Navin Satter und Max Niechcial zum Zuge. Der Spielverlauf ähnelte dem des Vortages. Bis zum 8:1 (10.) ließ der ASCD die Schwaben überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Anschließend hatte auch Cannstatt seine Momente und war bis zum 13:6 (18.) auf einem guten Weg, ein beachtliches Ergebnis zu erzielen. In der Folge schalteten die Amateure aber wieder einen Gang höher und siegten wiederum mit 15 Toren Differenz.

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„Ich bin zufrieden. Nach den drei Wochen ohne Pflichtspiel, in denen unsere Nationalspieler unterwegs waren, haben wir gut in den Wettkampfmodus zurückgefunden“, sagte Vuk Vuksanovic: „In den zweiten Vierteln sind uns einige Fehler unterlaufen. Aber insgesamt war es sehr ordentlich.“

Der Halbfinalgegner des ASCD wird am nächsten Wochenende ermittelt. Dann tritt der Nachbar Duisburger SV 98 zwei Mal als klarer Außenseiter bei Spandau 04 Berlin an. In den anderen Viertelfinals liegen Triple-Gewinner Waspo 98 Hannover (33:7 in Neukölln) und die White Sharks Hannover (15:13 gegen Potsdam) in Führung. Die Halbfinals beginnen am 9. Mai. Zuvor wird am 1. und 2. Mai in Berlin-Schöneberg die Pokal-Endrunde ausgetragen.

Tore 1. Spiel: Elias Metten (6), Seifert, Gergelyfi (je 5), Dolff, Enwena, Lennox Metten (je 2), Gemalmazoglu, Simic; 2. Spiel: Nosnik, Simic (je 5), Elias Metten, Seifert (je 4), Dolff, Lennox Metten (je 2), Gergelyfi.

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