Die Handballer der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen machen es spannend. Mit einem Heimsieg gegen den TV Lobberich hätte der Drittletzte der Oberliga am Samstagabend den vorentscheidenden Schritt zum Klassenerhalt machen können. Nach dem 33:37 (16:18) hat er weiterhin zwei Punkte Vorsprung auf die DJK VfR Saarn, die in Hiesfeld unterlag.

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„Das war kein schlechtes Spiel von uns, aber unterm Strich hat ein Ticken gefehlt“, konstatierte Spielertrainer Mirko Szymanowicz. Bis zum 8:7 (17.) lag VeRuKa vorne, dann forcierten die Gäste ihr gefürchtetes Tempospiel, vor dem Szymanowicz gewarnt hatte. Zwei kurze Schwächephasen der Rumelner nutzten die „Eichis“ gnadenlos aus, um das Blatt zu wenden. „Wir sind in der zweiten Hälfte immer wieder auf ein Tor herangekommen, konnten aber nicht ausgleichen“, so Szymanowicz. Nach dem 26:27 (47.) musste VeRuKa auf 27:31 (55.) abreißen lassen. Diese Hypothek wog in der Schlussphase zu schwer.

Handball VeRuKa
Der Rumelner Neuzugang Etrit Xhafolli beim Wurf.© HSG VeRuKa | Daniel Matic

„Die Niederlage in Dinslaken tat mehr weh“, befand Szymanowicz: „Diesmal hat die Einstellung von Beginn an gestimmt, und unsere Abschlussquote war deutlich besser. In der Abwehr und im Tor haben wir leider nicht unseren besten Tag erwischt. Und Lobberich hat gezeigt, dass sie eine starke Truppe haben.“ Szymanowicz machte trotz Schulterbeschwerden sein bestes Saisonspiel und traf zwölf Mal. Neuzugang Etrit Xhafolli lief im Trikot des verletzten Mats Wiedemann auf, gab mit dem 12:14 seinen Toreinstand und deutete an, dass er eine Verstärkung sein kann. Das Trikot von Nikolai Lenz wurde in Mitleidenschaft gezogen, sodass der Abwehrchef von der 7 in die 68 wechseln musste.

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„Mit dieser Leistung muss uns vor den nächsten Wochen nicht bange sein. Wir haben den Klassenerhalt weiter in eigener Hand“, zeigte sich Szymanowicz zuversichtlich, dass die Rettung gelingt. Am Sonntag (17 Uhr) muss VeRuKa bei der Turnerschaft St. Tönis antreten.

Tore: Szymanowicz (12), Langer (6), Kugel (4), Tervoort (4/2), Siebert, Schmitz, Webers (je 2), Xhafolli.

kök