Der TV Lobberich hat am vergangenen Sonntag mal so richtig auf die Pauke gehauen. Die Nettetaler fertigten den TV DJK Oppum mit 35:20 ab und verpassten dem Tabellenzweiten der Handball-Oberliga einen gewaltigen Dämpfer im Aufstiegskampf. Am Samstag (19 Uhr, AEG) hat nun die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen das „Vergnügen“, Lobberich zu empfangen.

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Spielertrainer Mirko Szymanowicz bezeichnet den Gegner als „wirklich gute Mannschaft“, ist „überrascht, dass sie erst bei 20 Punkten stehen“ und gibt unumwunden zu: „Lobberich lag uns bis jetzt nicht.“ Das Hinspiel im Dezember ging 28:37 verloren. Um das Blatt zu wenden, muss VeRuKa das Tempospiel des Tabellenachten zügeln. Lobberich stellt den besten Angriff und die zweitschlechteste Abwehr. „Vor allem ihre rechte Seite müssen wir in den Griff bekommen. Benedikt Liedtke ist der überragende Schütze der Liga, und Jan-Christopher von Eycken macht das auf Außen auch richtig gut. Da müssen wir höllisch aufpassen“, weiß Szymanowicz. Mit der Leistung bei der 26:27-Niederlage in Dinslaken konnte der frühere Zweitligaspieler nicht zufrieden sein. Neben der miserablen Chancenverwertung missfiel ihm, dass seine Schützlinge erst mit Verspätung die Einstellung an den Tag legten, die es braucht, um im Abstiegskampf zu bestehen: „Wir wollen die Punkte holen, die wir in Dinslaken liegengelassen haben. Aber dafür müssen von der ersten Sekunde den unbedingten Willen zeigen.“ Gewinnt VeRuKa, könnte das schon die Vorentscheidung im Kampf um den Verbleib in der Oberliga sein, denn der Vorletzte DJK VfR Saarn steht in Hiesfeld vor einer hohen Hürde.

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kök