Der Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga A, Gruppe 1, geht in die entscheidende Phase. Vor den letzten sieben Saisonspielen musste der SV Duissern die Konkurrenz etwas ziehen lassen und ist mit 47 Punkten Tabellenvierter. Davor steht TuSpo Saarn (50) mit drei Zählern mehr. Angeführt wird die Tabelle durch das Team von Fatihspor Mülheim (56), das jedoch mit der TuS Mündelheim (52) noch einen ernstzunehmenden Verfolger hat.

Eigentlich muss Fatihspor durchmarschieren.

Rainer Stolzenberg, Vorsitzender der TuS Mündelheim

„Eigentlich muss Fatihspor durchmarschieren“, weiß TuS-Vorsitzender Rainer Stolzenberg, der den mit höherklassig erfahrenen Spielern gespickten Kader der Mülheimer als „sehr stark besetzt“ einschätzt. Was seine Mündelheimer auszeichnet, ist hingegen die geschlossene Einheit auf und neben dem Platz. „Wir haben eine Super-Truppe mit sehr guter Chemie. Die Jungs wollen einfach nur gemeinsam kicken und Spaß haben“, freut sich Stolzenberg, für den die Personalgespräche auch deshalb keine große Hürde waren: „Unser Trainerteam mit Celal Büyükimdat und Holger Sturm bleibt dabei. Außerdem haben bereits mehr als 20 Spieler für die nächste Saison zugesagt, ligenunabhängig.“ Darunter sind auch Leistungsträger wie Max Bausch oder die Geiß-Brüder.

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Mit Keeper Tobias Grabert steht bislang nur ein Abgang fest. Der Torhüter widmet sich in Zukunft dem Dartsport. „Auf der Torwartposition müssen wir was machen, weil er aufhört. Da werden wir zwei Jungs dazuholen und sind bereits in guten Gesprächen“, betont Rainer Stolzenberg, der sich auf den Saisonendspurt freut: „Wenn wir am Ende doch aufsteigen, werden wir trotzdem nichts Verrücktes machen. Wir bleiben unserem Weg, der da heißt, kein Geld für Spieler zu zahlen, treu.“

Was die beiden Spitzenmannschaften an der Tabellenspitze verbindet, ist, dass beide Teams nur ein Spiel im Saisonverlauf verloren haben. Die Mündelheimer unterlagen beim ETuS Bissingheim Anfang November mit 2:3. „Wir verschenken einfach Punkte gegen wirklich schwache Mannschaften. Sieben Unentschieden sind natürlich zu viel. Die Niederlage in Bissingheim war völlig unnötig“, ärgert sich Stolzenberg.

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Am kommenden Sonntag kommt es zum Showdown in Mülheim. Dann sind die Mündelheimer um 15.30 Uhr bei Tabellenführer Fatihspor zu Gast. Die Devise für das Spitzenspiel, das in der Hinrunde 1:1-Unentschieden endete, ist klar. Gewinnen die Mülheimer, dürfte dem Topteam die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein. Sollten die Mündelheimer siegen, ist der Titelkampf wieder komplett offen.