Punkte sprangen nicht für den Club Raffelberg heraus, dennoch gab der Hockey-Bundesligist eine gute Antwort auf die deutliche 0:12-Pleite beim Deutschen Meister Harvestehuder THC. Im Heimspiel unterlagen die Duisburgerinnen Rot-Weiß Köln nur knapp mit 1:2 (0:2). „Es war eine gute Atmosphäre“, freute sich Trainerin Susi Wollschläger über die Stimmung beim gut besuchten Abendspiel am Kalkweg.
Wir haben endlich das gemacht, was ich immer sage: den Ball aufs Tor bringen.
Susi Wollschläger, Trainerin des Club Raffelberg
So ganz ist das vorherige Spiel in Hamburg zunächst nicht in der Straßenkleidung der Spielerinnen hängen geblieben. „Den Mädels war die Nervosität ein wenig anzumerken“, sagt die Trainerin. Im ersten Viertel war die Partie bereits „extrem schwer“. Dennoch hielten die Gastgeberinnen stand. Torhüterin Sophia Wegener parierte in der neunten Minute einen Kölner Siebenmeter und hielt das 0:0 zunächst fest. Zwei individuelle Fehler im zweiten Viertel sorgten schließlich dafür, dass Raffelberg mit einem 0:2-Rückstand in die Halbzeitpause ging. „Dann aber haben wir gut und aggressiv in den Zweikämpfen gespielt“, so Wollschläger. Der Lohn war der Anschlusstreffer in der 37. Minute, den Nane Dördelmann nach einer langen Ecke per Rebound erzielte. „Wir haben endlich das gemacht, was ich immer sage: den Ball aufs Tor bringen.“ Auch im Anschluss waren die Duisburgerinnen gut im Spiel, hatten Chancen auf den Ausgleich, verloren aber knapp.
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„Das Selbstvertrauen war wieder zurück. Wir hatten eine positive Stimmung im Team“, so Wollschläger. Nun ist allerdings auch mathematisch so gut wie klar, dass die restlichen sechs Spiele der regulären Saison der Vorbereitung auf die Play-downs dienen werden. „Wir wollen uns so gut wie möglich einspielen und Selbstvertrauen tanken“, sagte die Trainerin schon vor Wochen. Weiter geht es für den CR mit den Heimspielen gegen den Berliner HC (18. April, 14 Uhr) und den Großflottbeker THGC (19. April, 12 Uhr). Die Punktrunde endet am 10. Mai mit dem Auswärtsspiel in Mannheim.


