Die Hannover Scorpions haben in bislang zwei Spielen an der Wedau das Eis als Verlierer verlassen müssen – was ein gutes Indiz für eine starke Eishockey-Saison der Füchse ist. Doch in der Wedemark kann der EV Duisburg in der aktuellen Saison beim Oberliga-Spitzenreiter und Aufstiegsanwärter nichts holen. 3:2 nach Verlängerung und 6:4 hieß es für die Mannschaft von EVD-Trainer Frank Petrozza in den Heimspielen, doch nach einem 2:5 und 0:5 im Großraum Hannover unterlagen die Duisburger nun mit 0:3 (0:1, 0:2, 0:0). Passiert ist nicht viel: Die Saale Bulls Halle, mit denen sich die Füchse voraussichtlich um Rang vier und damit das Play-off-Heimrecht streiten werden, waren dieses Mal spielfrei.

„Wir waren in den ersten 30 Minuten etwas zu langsam und haben zu viele individuelle Fehler gemacht“, sagte Füchse-Trainer Frank Petrozza. „Danach haben wir aber besser ins Spiel gefunden und auch Chancen gehabt. Trotz der Niederlage kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.“

Trotz der Niederlage kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.

Frank Petrozza, Trainer der Füchse Duisburg

Defensiv haben die Gäste von der Wedau, bei denen neben Verteidiger Erek Virch kurzfristig auch Michael Fomin ausgefallen war, ihre Sache recht ordentlich gemacht. Doch bei der individuell starken Besetzung der Scorpions wird auch jeder noch so kleine Fehler schnell bestraft. Gerade im ersten Drittel machten die Mellendorfer zudem eine Menge Druck und erzwangen so in der achten Minute die Führung, als ein Abschluss von Pascal Aquin von der Kufe des EVD-Verteidigers Pascal Grosse ins eigene Tor abprallte. „Hannover hatte die klareren Chancen, sie cyclen gut. Das müssen wir im zweiten Drittel besser verteidigen“, mahnte der DEL-erfahrene Füchse-Stürmer Luis Üffing in der ersten Drittelpause. Bis dahin hatte Adam Kiedewicz die einzige echte Großchance für Duisburg (13.).

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Der EVD kam tatsächlich etwas besser aus den Kabinen und hatte nach rund drei Minuten eine Chance, als Sandis Zolmanis versuchte, einen Hannoveraner Verteidiger von hinten anzuschießen. Doch kurz darauf standen die Füchse zu offen, sodass Yannick Drews seinen eigenen Abpraller in aller Ruhe zum 2:0 verwerten konnte (23.). Auch beim 3:0 waren die Scorpions bei einem Rebound schneller an der Scheibe; diesmal war Lukas Kopietz der Torschütze (27.). Der EVD versuchte weiter, konzentriert einen Weg ins Spiel zu finden, hatte dann aber Pech, als Philippe Sanche nach starker Vorarbeit von Philip Kuschel an Scorpions-Goalie Leon Hümer scheiterte.

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In der Schlussphase hatten die Füchse einige Male die Gelegenheit, auf die Anzeigetafel zu kommen, doch Hannovers Torhüter Leon Hümer hielt ebenso stark wie sein Gegenüber Leon Willerscheid. Schmerzhaft wurde es allerdings vor EVD-Verteidiger Pascal Grosse, der von einem Schuss am Handgelenk getroffen wurde. Einen Teilerfolg gab es für die Duisburger dann aber doch noch: Auch im zehnten Spiel hintereinander ließ der EVD keinen Gegentreffer in Unterzahl zu und bleibt damit in dieser Disziplin das beste Team der Liga.

Am Sonntag sind die Füchse spielfrei. Am Freitag, 13. Februar, sind die Hannover Indians in Duisburg zu Gast. Spielbeginn ist wie immer um 19.30 Uhr.

Die Statistik:

Tore: 1:0 (7:37) Aquin (Supis, Kirsch), 2:0 (22:40) Drews (Kabitzky, Kiefersauer), 3:0 (26:37) Kopietz (Heinrich, Knaub).

Strafen: Wedemark 0, Duisburg 4.

Zuschauer: 1031.