Die Wahrscheinlichkeit, doch nicht in die Hallenhockey-Bundesliga aufzusteigen, hätten wohl nur Elementarphysiker berechnen können. Dennoch hatte Tim Leusmann seiner Mannschaft bei drei Punkten und bemerkenswerten 47 Toren Vorsprung in der vergangenen Woche noch ein Feierverbot auferlegt. Nun aber kann die Sau heraus, die Kuh fliegen – in jedem Fall die Party tierisch abgehen. Der Club Raffelberg steigt mit einem 11:7 (4:4)-Auswärtssieg bei Schwarz-Weiß Köln nun auch wahrhaft und endgültig auf und kehrt 29 Jahre nach dem letzten Abstieg ins Oberhaus zurück.
Aus der Erfahrung unserer letzten Aufstiege gehe ich mal davon aus, dass die Feierlichkeiten eine Woche andauern werden.
Tim Leusmann, Trainer des Club Raffelberg
„Es ist super, eine solche Saison mit einem Sieg abzuschließen“, erklärte Trainer Tim Leusmann nach Spielende. „Das Trinkverbot ist nun aufgehoben. Aus der Erfahrung unserer letzten Aufstiege gehe ich mal davon aus, dass die Feierlichkeiten eine Woche andauern werden. Aber das haben sich die Jungs und der Verein auch redlich verdient.“
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Dabei entpuppten sich die Domstädter einmal mehr als unangenehmer Gegner. Vor allem Superstar Kai Aichinger, der einst mit den rot-weißen Nachbarn Meisterschaften gefeiert hatte, wollte zum Duisburger Partycrasher werden. In der ersten Halbzeit traf er dreimal für die Kölner, die zunächst mit 3:1 führten und die spätere Raffelberger Führung kurz vor der Pause noch zum 4:4 ausglichen. Auch nach Wiederbeginn brachte Aichinger Schwarz-Weiß noch einmal in Front. Als die Gastgeber kurz darauf auf 6:4 erhöhten, drohte eine gedämpfte Aufstiegsparty – aber nur für rund sieben Minuten. Ab der 40. Minute setzte der Meister aus Duisburg zum Schlussspurt an, traf siebenmal in Folge. Erst als der CR nach dem 11:6 schon in Feierlaune war, gelang den Kölnern noch einmal Ergebniskosmetik.
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Die Tore im finalen Zweitliga-Spiel erzielten René Kramhöller (5), Felix Weber, Tim Basfeld und Mats Langhanki (je 2). René Kramhöller wurde mit 38 Treffern Toptorjäger der Weststaffel und gruppenübergreifend nur von Liam Hermanus übertroffen, der 51 Mal für den DHC Hannover erfolgreich war.
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