Ambitioniert und motiviert gingen die Oberliga-Handballer der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen ins Duell bei der DJK VfR Saarn. Und so konnte das Team von Spielertrainer Mirko Szymanowicz zunächst auch in Führung gehen – und den Vorsprung auch 18 Minuten lang immer wieder erringen. Am Ende stand jedoch eine 22:29 (15:14)-Niederlage für die Rumelner.

In dieser ersten schwächeren Phase haben wir zu unvorbereitet abgeschlossen.

Mirko Szymanowicz, Spielertrainer der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen

„Wir sind wirklich gut ins Spiel gekommen, haben in der Abwehr ordentlich gestanden und über den Gegenstoß einfache Tore erzielt“, fasste der Coach das zeitweilige vermeintlich einfache Erfolgsgeheimnis zusammen. Doch dann musste der Übungsleiter zusehen, wie der Vorsprung hergeschenkt wurde. Denn selber konnte Szymanowicz nur bedingt ins Spielgeschehen eingreifen – muskuläre Probleme in der Wade zwangen ihn dazu, immer wieder zu pausieren und sich auf das Kommando am Spielfeldrand zu beschränken. „In dieser ersten schwächeren Phase haben wir zu unvorbereitet abgeschlossen. Gleichzeitig sind wir immer wieder unnötig in Konter gelaufen“, ärgerte sich der Trainer über diverse Gegentreffer. Zur Pause gelang es dann aber, mit einem knappen Vorsprung in die Kabine zu gehen.

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Doch nach dem Seitenwechsel gelang es nicht mehr, an die erste Hälfte anzuknüpfen. Im Angriff agierte die HSG undiszipliniert, die Chancen wurden fahrlässig vergeben. Entsprechend fiel dann auch das Fazit des Trainers aus: „Sieben Tore in einer Hälfte sind gerade in der Oberliga viel zu wenig.“

HSG: Krogmann (5), Lenz (4), Dickel, Webers (je 3), Schmitz, Wiedemann, Langer (je 2), Szymanowicz (1).

SNö