Der Umbruch geht weiter. Nun auch intern. Denn während Rhein Fire künftig – und wohl auch unter anderem Namen – in der neuen Liga der European Football Alliance und nicht mehr in der European League of Football spielen wird, muss sich der jeweils zweifache Champion der NFL Europe und der ELF auf die Suche nach einem neuen General Manager machen.

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Denn Max Paatz, der erst vor zwei Jahren von den Hamburg Sea Devils gekommen war, schließt sich nun den Vienna Vikings an, die ebenfalls – wie insgesamt zehn Clubs – den Schritt von der ELF in die EFA gehen. Die Österreicher sind freilich eine andere Hausnummer, haben ein weiteres Team in der österreichischen Liga und betreiben auch Nachwuchssport, während Rhein Fire bislang „nur“ eine ELF-Franchise ist oder (ab dem Jahreswechsel) war – auch wenn sich das in Duisburg beheimatete Team natürlich durch Kooperationen im Jugend-Flagfootball engagiert.

Ich hätte Max sehr gerne bei uns behalten.

Martin Wagner, Gesellschafter von Rhein Fire

„Ich hätte Max sehr gerne bei uns behalten“, erklärt Fire-Gesellschafter Martin Wagner, der im scheidenden „GM“ einen der besten seiner Zunft in der Liga sieht. So entstehen derzeit viele Baustellen. Die neue Liga muss noch aufgebaut werden, wobei den Noch-ELF-Teams bis Jahresende aufgrund von Verträgen mit der bisherigen Liga die Hände ein gutes Stückweit gebunden sind. Gleichzeitig wird bereits nach einem neuen Club-Namen gesucht, weil die Namensrechte bei der ELF beziehungsweise letztendlich bei der National Football League liegen. Dazu muss ein neues Team samt Trainerstab aufgebaut werden. Das sind viele Baustellen, zumal die ELF nach der Trennung im Streit die bisherigen Franchises auch nicht einfach so ziehen lassen will, sodass so ganz nebenher auch noch Rechtsstreitigkeiten drohen.

Alles zu Rhein Fire:

Wie gemeldet können sich die Fans von Rhein Fire noch bis zum 9. November auf der Homepage des Clubs unter www.rheinfire.eu an der Namenssuche beteiligen.