Am Freitagabend waren die Play-offs bereits weit, weit entfernt. Der Crefelder SC, punktgleicher Kontrahent der Duisburg Ducks im Kampf um Platz acht in der Skaterhockey-Bundesliga, hatte mit 6:5 gegen den Deutschen Meister, die Crash Eagles Kaarst, gewonnen. Würden die Enten nun in Assenheim verlieren, wäre eine Woche später im direkten Duell mit den Seidenstädtern ein Neun-Tore-Sieg nötig, um doch noch den direkten Vergleich zu gewinnen. Was also tun? Ganz einfach: bei den Rhein-Main Patriots, dem Vizemeister, gewinnen. 5:2 (2:0, 1:1, 2:1) hieß es am Ende für die Ducks. Damit steht es fest: Am Samstag, 13. September, empfangen die Duisburger um 18 Uhr den CSC in der Sporthalle Süd mit einer einfachen Vorgabe: Wer gewinnt, steht in den Play-offs.
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„Ich habe nach dem Sieg mit Paul Fiedler gesprochen“, berichtet Trainer Dennis Weidenbach vom Dialog mit dem Routinier. Quintessenz des Austauschs: „Hätten wir immer über 60 Minuten das gespielt, war wir uns vorgenommen hatten, wäre eine ganze Menge möglich gewesen.“ Denn genau das haben die zehn Feldspieler samt Goalie gemacht. Auf der großen Fläche der Inlinehalle Assenheim wurde ein wenig mehr „Eishockey“ statt Skaterhockey gespielt. Anders ausgedrückt: Gegen den Favoriten verhielten sich die Ducks strikt defensiv, hielten die Box vor dem Tor geschlossen und griffen nur an, „wenn wir eine Überzahlsituation generieren konnten“, so Weidenbach.
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„Außerdem haben wir diesmal zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht“, freut sich der Coach. Auf beide Gegentore, jeweils ein Anschlusstreffer der Gastgeber, folgte der erneute Zwei-Tore-Vorsprung. Wenige Sekunden vor dem Ende gab es noch ein Empty-Net-Goal und dann riesigen Duisburger Jubel über den Coup in Hessen. Ein weiteres und entscheidendes Pfund der Ducks: „Jakob Theis hat überragend gehalten“, betonte der Coach. „Er hat Dinger rausgeholt, die du einfach nicht halten musst.“ Eine Wand im Duisburger Tor. Jetzt muss nur noch die Halle brennen, wenn der CSC am Samstag zu Gast sein wird. Aber das dürfte gelingen.
Tore: Elias Nachtwey (4), André Petry.



