Markus Moormann zuckt mit den Schultern. Wie die Gruppe 2 in der Volleyball-Verbandsliga einzuschätzen ist? Der Trainer der SG Duisburg hat darauf so recht keine Antwort. „Wir spielen mit Mannschaften aus Köln, Düren und Aachen in einer Gruppe. Die meisten Gegner sind uns unbekannt“, räumt der Coach ein. Doch Moormann ist ehrgeizig – und er weiß, was seine Mannschaft kann. Daher lautet das Minimalziel, den vierten Platz aus der Vorsaison zu wiederholen. „Eigentlich wollen wir sogar besser sein“, sagt er.
Das Team hat sich bislang auf zwei Positionen verändert. Zunächst einmal sind Laurin Steinwartz und Tim Gundelach nicht mehr dabei. „Die beiden wollen sich nun komplett auf Beachvolleyball konzentrieren“, sagt Moormann. „Sie haben uns aber zugesagt, im Notfall bereitzustehen.“ Dafür verstärken zwei Youngster den Kader der Spielgemeinschaft. Aus der eigenen U-20-Mannschaft rückt Finn Schoppmeyer ins Verbandsliga-Team auf. Außerdem ist ein weiterer Jungspund dabei: Nils Finmans war in den vergangenen beiden Jahren inaktiv, stammt aber aus dem Nachwuchs des Moerser SC. „Er hatte offenbar zwischenzeitlich die Lust verloren“, berichtet Moormann. Doch „im Sand“, sprich beim Beachvolleyball, traf der Trainer den jungen Mann, der bekannte: Er würde doch gerne wieder spielen. Kurze Zeit später war klar, Finmans würde für die SG auflaufen.


