Laufsport

1159 Starter beim Innenhafenlauf von Eintracht Duisburg

1159 Läufer waren am Samstag bei wechselhaften Witterungsbedingungen beim Innenhafenlauf dabei.

1159 Läufer waren am Samstag bei wechselhaften Witterungsbedingungen beim Innenhafenlauf dabei.

Foto: Fröhlich

Duisburg.   Die Läufer kämpften beim Innenhafenlauf gegen wechselhafte Witterungsbedingungen. Habtom Tedros siegte. Premiere für die „Duisburg-Challenge“.

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Einige Neuigkeiten gab es beim Duisburger Innenhafenlauf, der am Samstag bereits zum 18. Mal stattfand. Zur Volljährigkeit bekam der Lauf einen neuen Hauptsponsor und damit einen neuen Namen verpasst. Aus dem Hitachi-Mitsubishi-Innenhafenlauf wurde der Novitas-BKK-Lauf, bei dessen Premiere das Wetter nur bedingt mitspielte. Das obligatorische Eintracht-Wetter blieb in diesem Jahr aus.

Stattdessen trübten zwei dicke Schauer ein wenig das Vergnügen, doch pünktlich zum Fünf-Kilometer-Lauf kam die Sonne wieder heraus und ließ sich dann auch nicht mehr vertreiben. Zeitgleich zum neuen Sponsor und Namen hat Veranstalter Eintracht Duisburg mit Florian Schäfer einen neuen Abteilungsleiter der Leichtathletiktruppe. Und auch eine neue Aktion haben Novitas BKK und Eintracht Duisburg ins Leben gerufen: Die „Duisburg-Challenge“ soll zeigen, wie bunt, kreativ und engagiert Duisburg ist.

Ein Pilotprojekt

Zu diesem Zweck haben sich zwölf verschiedene Gruppen, darunter Pfadfinder, Sportvereine und die Aidshilfe, am Samstag zunächst auf der Bühne im Innenhafen vorgestellt. Anschließend durfte jede Truppe einzeln und ganz gemütlich eine Runde auf die Strecke des Schülerlaufs gehen und sich ausgiebig den Zuschauern präsentieren – inklusive Fotopunkt und Videowalk.

„Bis Anfang September läuft online auf www.duisburg-challenge.de die Abstimmung, welche Gruppe die Kreativste ist. Dort winken dann Förderpreise bis zu 10 000 Euro. Jede Gruppe sammelt für einen guten Zweck – entweder um dem eigenen Verein etwas Gutes zu tun, oder für andere. Das ist erst einmal ein Pilotprojekt. Mal sehen, ob sich die Veranstaltung dauerhaft in unseren Lauf integrieren lässt“, so der neue Abteilungsleiter Florian Schäfer.

Bereits zum 15. Mal war dagegen Laurenz Thissen als „Stimme der Läufer“ am Rande der Strecke unterwegs. Wie immer motivierte er die Aktiven dazu, noch einmal das Beste aus sich heraus zu holen. Und gerade während der Bambini- und Schülerläufe waren seine Worte besonders gefragt, denn in dieser Zeit ging ein heftiger Regenschauer über dem Innenhafen nieder, sodass keiner von den jungen Läufern trockenen Fußes ins Ziel kam. Später bei der Siegerehrung, die bei strahlendem Sonnenschein von Jörg Conradi durchgeführt wurde, war das dann aber schon wieder vergessen.

Die Läufer über die Fünf- und Zehn-Kilometer-Distanz konnten bei perfekten Bedingungen auf die Strecke gehen: Sonnenschein, leicht bewölkt und nicht zu warm. Allerdings mussten die Eintrachtler in diesem Jahr auf die großen Duisburger Namen verzichten. Dafür ging der „Lauf-Pater“, Pater Tobias, wieder mit einigen Flüchtlingen an den Start, die bereits bei der Duisburg-Challenge auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Nina Wimmer siegt bei den Frauen

Den Sieg im Hauptlauf holte sich aber Habtom Tedros von der TG Neuss in 33:57 Minuten, der bereits nach der ersten Runde an der Spitze mitlief. Der Eritreer hatte kürzlich bereits den Rheinuferlauf des Homberger TV gewonnen. Die erste Frau kam am Samstag fast zehn Minuten nach ihm ins Ziel: Nina Wimmer vom ASC Rosellen Neuss benötigte 41:17 Minuten.

Die Gesamtläuferzahl lag – wohl auch aufgrund des unbeständigen Wetters – mit 1159 Startern ein wenig unter der des Vorjahres, doch beim Ausrichter Eintracht war man dennoch insgesamt mit der 18. Auflage des Innenhafenlaufes zufrieden.

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