Am 22. November steigt in der Dieter-Renz-Halle die Bottroper Fight Night, bei der Markus Adam mit den MMA Corps als Ausrichter dient. Dabei wirft das Kampfsportevent schon einige Tage vorher seinen Schatten voraus – und sorgt nunmehr für einen Paukenschlag. Denn ausgerechnet Adam wurde unter der Woche über die Sozialen Medien zum Duell herausgefordert. Dieser Aufforderung kommt der 45-Jährige offensichtlich nach, wie er nunmehr in einem Statement verlauten ließ. „Ihr wolltet mich kämpfen sehen? Ihr werdet mich kämpfen sehen“, kündigte der Bottroper seinen Einsatz in einem Videoclip an.
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Doch was war passiert? Eine Sequenz machte am Donnerstagmittag plötzlich im Internet die Runde. Darauf zu sehen: Gökhan Bicakci, der bei Instagram immerhin 45.000 Follower verzeichnet. Während er im Auto sitzt und lässig Sonnenbrille trägt, richtet Bicakci mit Blick in die Kamera einige Worte direkt an Adam. „Eine kurze Ansage an Markus Adam“, eröffnet Bicakci das Video, um dann fortzufahren: „Der quatscht und quasselt immer nur. Aber er hat nicht die Eier, in seiner eigenen Veranstaltung in den Ring zu steigen. Immer nur groß rumposaunen. Hört nicht auf den.“
Bottroper Fight Night: „Besprechen wir im Oktagon“
Die Antwort von Adam ließ nicht lange auf sich warten, folgte noch am gleichen Abend. Zu deutschen Raptönen schwenkte die Kamera in die Räumlichkeiten des Kampfsportklubs an der Weusterstraße, in denen Adam im Trainingsoutfit mit Schlägen und Tritten einen Boxsack malträtierte und dann in die Kamera blickte, um mit einer Herausforderung an Bicakci zu kontern: „Gökhan, Lästerschwester. Von wegen, der Adam kann nichts. Wenn du die Eier hast, kommst du vorbei und bringst deine Sportsachen mit. Dann besprechen wir das im Oktagon.“ Die Aufforderung wurde von Bicakci mittels einer weiteren Videosequenz mittlerweile angenommen, sodass der Kampf zwischen Adam und seinem Herausforderer stehen dürfte. Die Clips wurden bereits tausendfach geklickt und riefen eine Vielzahl an Reaktionen hervor.
Allerdings handelt es sich bei diesem Duell nicht nur um die Folge eines Wortgefechts, sondern um weitaus mehr. Denn der Kampf, der gewiss auch als clevere Werbung für die Veranstaltung dienen dürfte, zielt in erster Linie auf eine karitative Unterstützung ab und hat damit einen ernstzunehmenden wie auch gesellschaftlichen Hintergrund. „Ich kämpfe für den guten Zweck, und zwar für die Kinderkrebshilfe“, äußerte sich Adam. Und auch Bicakci rief zur Spendenaktion auf: „Ich nehme die Herausforderung an, da wir bis zum Kampf spenden sammeln und diese am 22. November veröffentlichen werden.“ Wenngleich das Zustandekommen des Duells also durchaus als Inszenierung zu verstehen sein dürfte, werden sich Adam und Bicakci unter dem Deckmantel des guten Zwecks im Oktagon begegnen.


