Das musste gefeiert werden: Der Abstiegskampf in der Bezirksliga 9 biegt auf die Zielgerade ein, der VfB Kirchhellen und der SV Hessler kämpften am Sonntag im direkten Duell um den Klassenerhalt. Überraschend deutlich siegte der VfB 5:1 (0:1). „Über das Ergebnis sind wir natürlich sehr glücklich. Dadurch haben wir unser Ziel erreicht. Tatsächlich könnten wir, je nachdem wie die Konkurrenz spielt, sogar noch auf einen einstelligen Tabellenplatz klettern. Das hätten sich die Jungs auch sicherlich verdient“, befand Trainer Martin Stroetzel.
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Für die Kirchhellener ging es nach dem Kantersieg mit den Feierlichkeiten und Ehrungen weiter. Immerhin war es für einige Akteure das letzte Heimspiel an der Loewenfeldstraße. Dieses hätte wohl kaum besser enden können. Und dass am Ende die auch wieder die Sonne schien, rundete das Ganze nahezu bilderbuchmäßig ab.
VfB Kirchhellen - SV Hessler: Pyro und Geschenkkörbe
Neben Betreuer Nils Bußmann wurden auch das Trainerteam um Martin Stroetzel, Co-Trainer Tunahan Terzi und Abwehrspieler Sascha Markmann gebührend verabschiedet. Jeder wurde mit einem Geschenkkorb ausgestattet, dazu gab es nicht nur viel Applaus, sondern auch etwas Pyrotechnik, Spruchbänder und Feuerwerksraketen.
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„Wesentlich war für uns heute die klare Leistungssteigerung nach der Pause“, sagte Stroetzel. „In den ersten 45 Minuten war unser Spiel viel zu statisch, wir hatten zu wenig Dynamik in unseren Aktionen. Dadurch haben wir es dem Gegner sehr einfach gemacht, der ja selbst eigentlich keine echten Chancen hatte außer eben diese eine. So wollten wir uns vom eigenen Anhang nicht verabschieden, weshalb wir uns in der Kabine nochmal eingeschworen haben.“
VfB Kirchhellen - SV Hessler: Sonderlob für Kahnert
Ein Sonderlob gab es natürlich für den Dreifach-Torschützen Stefan Kahnert, der vom Publikum gefeiert wurde. „Dass sich auch die Einwechslung von Stefan Kahnert derart bezahlt gemacht hat, ist natürlich ein Traum. Da hat ,Doktor Kahnert‘ wieder geregelt. Ein mustergültiger Spieler, der nie meckert, sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt und fleißig trainiert. Dazu sind die fünf Tore gewiss kein Zufallsprodukt, zuletzt hat es mit dem Toreschießen ja sehr gut geklappt. Und das ist ebenfalls ein Verdienst dieser Mannschaft. Jetzt können wir uns etwas zurücklehnen, nächste Woche sehen wir dann, wofür es noch reichen kann.“
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Und weiter: „Natürlich war dieses Spiel auch für mich ein besonderes, allerdings waren es auch zwei ziemlich stressige und herausfordernde Jahre. Das Aufstiegsjahr war nicht leicht und diese Saison war es ebenfalls nicht. Daher werde ich die Ruhe nach dem Abschluss der Spielzeit bestimmt auch etwas genießen.“

VfB Kirchhellen - SV Hessler 5:1 (0:1): der Live-Ticker zum Nachlesen
- 90. Minute: Und dann ist pünktlich Schluss! Der VfB gewinnt überdeutlich mit 5:1 und darf für ein kommendes Jahr in der Bezirksliga planen. Damit zu rechnen war lange Zeit nicht, sicherlich fällt der Sieg auch etwas zu hoch aus. Das dürfte den Gastgebern allerdings herzlich egal sein, da sie in der letzten halben Stunde eine echte Energieleistung gezeigt haben. Zudem hat die Einwechslung von Kahnert dem Spiel der Bottroper den entscheidenden Impuls gegeben.
- 90. Minute: 5:1! Tooooor für Kirchhellen! Jetzt wird es deftig. Thimm hat noch nicht genug und treibt den Ball über rechts an. Sein Abspiel gerät eigentlich zu kurz, Hesslers Soostmeyer tritt jedoch am Ball vorbei. Löcker steht dahinter und schnürt seinen Doppelpack.
- 88. Minute: Auch für Rottmann ist beim VfB jetzt Schluss. Mertens kommt für ihn ins Spiel.
- 85. Minute: Für Markmann gibt es bei seiner Auswechslung stehende Ovationen und viele Glückwünsche. Egner darf in den letzten Minuten nochmal ran.
- 83. Minute: Das war es dann wohl endgültig. Kirchhellen hat das Ding gedreht und wird hier heute nicht nur gewinnen, sondern auch den Klassenerhalt feiern. Hessler zerfällt derweil komplett.
- 82. Minute: 4:1! Toooooor für Kirchhellen! Und vorbereiten kann der „Fußballgott“ auch! Kahnert wird über den rechten Flügel steil geschickt, vor dem Tor legt er dann quer auf Löcker, der den Ball beinahe schon ins Tor lupft.
- 81. Minute: Richtig fassen kann der Routinier sein Glück wohl selbst kaum. An seinem Ikonen-Status hat er jedenfalls hier im Dorf weiter gebastelt.
- 80. Minute: 3.1! Toooooor für Kirchhellen! Hattrick für Kahnert! Wahnsinn. Schmücker lässt May an der linken Außenlinie einfach stehen und zieht in den Strafraum. Dann legt er auf Kahnert quer, der erneut seinen Schlappen hinhält.
- 77. Minute: Fällt den Gästen aus Gelsenkirchen hier noch irgendwas ein? Gerade ist dies doch eher zu bezweifeln. Der Abstiegskandidat wirkt geschockt und bringt in den letzten Minuten nicht wirklich etwas zustande.
- 74. Minute: Die Hereinnahme von Kahnert hat sich damit schon jetzt mehr als bezahlt gemacht. Auch deshalb wird der Routinier vom eigenen Anhang als „Fußballgott“ betitelt.
- 74. Minute: Fast schon untergegangen ist dadurch die Einwechslung von Thimm, der für Kleine-Besten den rechten Flügel beackern soll.74. Die Hereinnahme von Kahnert hat sich damit schon jetzt mehr als bezahlt gemacht. Auch deshalb wird der Routinier vom eigenen Anhang als „Fußballgott“ betitelt.
- 73. Minute: 2:1! Tooooor für Kirchhellen! Doppelschlag der Hausherren. Und wieder war es Kahnert, der goldrichtig stand! Zuvor haben die Kirchhellener den Ball über rechts schnell gemacht und flach in die Mitte gebracht. Da war Kahnert erneut zur Stelle.
- 71. Minute: Und plötzlich ist Kirchhellen wieder im Spiel und der Klassenerhalt zum Greifen nah. Jetzt sind es die Gäste aus Hessler, die in der Schlussphase liefern müssen.
- 70. Minute: 1:1! Tooooor für Kirchhellen! Da ist der Ausgleich! Und es war Joker Kahnert, der den Ball im Nachsetzen über die Linie stochert. Zuvor hat Fannasch aus der Distanz abgezogen, Wolski ließ das Leder nur nach vorne abklatschen.
- 69. Minute: Zweiter Wechsel bei den Gästen, für Szyczka kommt Fritsche in die Partie.
- 66. Minute: Und da war sie, die dicke Chance zum Ausgleich: Löcker wird links geschickt und bringt den Ball schnell in die Mitte. Dort drückt Kahnert das Leder aufs Tor, Wolski steht aber genau richtig und kann parieren. Danach bekommen die Vorderleute eine verbale Schelte ihres Torhüters ab. Der VfB mit einer richtig guten Szene.
- 65. Minute: Die Kirchhellener bleiben bislang unglücklich. Löcker wird links am Strafraumeck vermeintlich gefoult, der Schiedsrichter lässt aber weiterlaufen. Löcker legt sich kurz auf den Ball und schiebt diesen auch mit dem Arm an, weshalb es Freistoß für Hessler gibt.
- 61. Minute: Den Torschrei hatten die Kirchhellener vor dem Wechsel übrigens schon auf den Lippen. Löcker hat den Ball aus drei Metern ins Tor geköpft. Zuvor soll aber der Ball im Aus gewesen sein, ehe Markmann ins Zentrum flankte.
- 59. Minute: Jetzt gibt es den ersten Wechsel beim VfB. Kahnert wird in die Partie gebracht und soll den Hausherren mit seiner Erfahrung im Spiel nach vorne weiterhelfen. Dafür verlässt Rottmann das Feld. Und auch Hessler hat gewechselt, Leberecht ist für Gülmez neu in der Partie.
- 54. Minute: Gelsenkirchens Kapitän kommt zentral vor dem Tor an den Ball. Mit dem Rücken zum Gehäuse, versucht sich Tomanek zu drehen und das Spielgerät abzuschirmen. Dabei verliert er den Ball. Abspielen wäre sicherlich die aussichtsreichere Variante gewesen, weshalb sich seine Mitspieler verärgert zeigen.
- 50. Minute: Auffällig ist, dass die Kirchhellener nun wesentlich höher verteidigen und Hessler schon tief in der eigenen Hälfte anlaufen. Dadurch soll mehr Druck ausgeübt und Ballverluste erzwungen werden.
- 47. Minute: Wechsel sind bei den Hausherren noch nicht zu verzeichnen, Stroetzel schenkt seiner ersten Elf das Vertrauen. Vom VfB muss aber jetzt mehr kommen.
- 46. Minute: Die Teams sind zurück. Wieder stimmen sich die Hausherren im Kreis auf Durchgang zwei ein. Dann geht es weiter.

- 45. +2: Zwei Minuten hat es obendrauf gegeben. Dann bittet der Unparteiische zur Halbzeit. Hessler wirkt mit der Pausenführung zufrieden, Kirchhellen dagegen wirkt sichtlich angefressen.
- 45. Minute: Diese Gelbe Karte hat sich Tomanek verdient: Schmücker erobert den Ball und schickt Kleine-Besten nach vorne. Der ist schneller als Hesslers Kapitän, der deshalb seinen Arm um den Kirchhellener legt und diesen in bester Ringermanier zu Boden bringt. Der Freistoß bringt dem VfB aber nichts ein.
- 44. Minute: Mit der Hacke legt Kleine-Besten auf den aufgerückten Markmann und kommt dann selbst wieder an den Ball. Dann gibt es die erste Ecke für Kirchhellen. Der findet zwar den Weg zu Mohs, dessen Kopfball geht jedoch deutlich drüber.
- Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für die Kirchhellener, so kurz vor der Pause. Damit ist der VfB jetzt noch mehr gefordert.
- 40. Minute: 0:1! Toooor für Hessler! Und dann ist es passiert. Die Kirchhellener bekommen den Ball im Mittelfeld nicht unter Kontrolle, schnell wird das Spielgerät nach vorne zu Kapitän Tomanek befördert. Der nimmt den Ball kurz an und wuchtet ihn dann in die Maschen. Garz war dabei chancenlos.
- 38. Minute: Eher unverhofft kommt Kleine-Besten im gegnerischen Sechzehner an den Ball, da sich die Gäste einen stümperhaften Fehlpass erlauben. Allerdings gerät sein Abschluss zu zaghaft und stellt keine Gefahr für Wolski dar.
- 35. Minute: Ein kräftiger Windzug fegt über den Platz und lässt die eine oder andere leere Bierflasche umkippen. Das sorgt für Lacher auf der Tribüne, die mit rund 300 Zuschauern ordentlich gefüllt ist. Ansonsten passiert hier gerade eher wenig, die Teams neutralisieren sich weitestgehend im Mittelfeld.
- 31. Minute: Ein Pass von Kleine-Besten auf Schmücker gerät zu kurz, der fährt das lange Bein aus und trifft dabei auch den Gegner. Der Unparteiische, der noch nicht viel zu tun hatte, belässt es bei einer Ermahnung. Auch, wenn Hesslers Kapitän Tomanek da mehr gesehen haben will.
- 29. Minute: Markmann bringt den Ball von rechts in die Mitte. Da stehen sich jedoch Löcker und Stratmann gegenseitig im Weg, letztlich schiebt Kirchhellens Nummer 18 den Ball viel zu lasch aufs Tor.
- 28. Minute: War das der ersehnte Wachmacher für die Hausherren? Vielleicht. Was allerdings klar ist: Mit der Sonne war es das hier vorerst. Dunkelgraue Wolken ziehen auf. Das könnte was geben...
- ...und dann wird es brandgefährlich im Strafraum der Gäste: Erst bringt Mohs den Ball aufs Tor, auf der Linie steht ein Gelsenkirchener goldrichtig. Den Abpraller jagt Bertlich aufs Tor, doch auch sein Versuch wird in höchster Not geklärt. Das war mal ein Lebenszeichen der Kirchhellener.
- 23. Minute: Jetzt mal eine Chance für den VfB: Löcker, der bislang im Sturm kaum stattfand, wird rund 30 Meter vor dem Tor von den Beinen geholt.
- 21. Minute: Gefährliche Hereingabe der Gäste von rechts. Garz im Tor verschätzt sich und muss dem Ball hinterherjagen. Die Flanke gerät aber etwas zu lang, auch wenn Gülmez es noch aus spitzem Winkel versucht und an Kirchhellens Bertlich hängen bleibt.
- 17. Minute: Über Stratmann und Rottmann wird der Ball einmal um den Strafraum der Gäste herumgeschoben. Die anschließende Flanke von links fliegt aber an Freund und Feind vorbei ins Toraus. Irgendwie sinnbildlich für die ersten Spielminuten der Gastgeber.
- 14. Minute: Dann erobern die Gäste erneut den Ball, links wird Imsirovic in Szene gesetzt. Aus spitzem Winkel und zusätzlicher Rückenlage legt der Stürmer die Kugel aber deutlich links neben das Tor.
- 13. Minute: In der ersten Viertelstunde wissen die Gelsenkirchener etwas besser zu gefallen. Hessler wirkt bissiger und investiert mehr, Kirchhellen ist noch zu passiv. Auch deshalb fordert Stroetzel seine Elf zur Konzentration auf.
- 11. Minute: Das war nicht gut gelöst: Schmücker will einen Abschlag von hinten mit der Schulter ablegen, spielt den Ball aber dem Gegner genau in den Lauf. Per Foul wird Hessler einen Meter vor der Strafraumkante gestoppt. Den Freistoß setzt Hesslers Siska aber in die Mauer. Kirchhellen im Glück.
- 7. Minute: Gästestürmer Imsirovic kommt in gefährlicher Nähe zum Tor an das Leder, sucht dann aber nicht selbst den Abschluss, sondern versucht den Ball nochmal mit einer halben Bogenlampe quer zu legen. Der Ball trudelt ins Nirgendwo. Da war wohl mehr drin für die in blau spielenden Gäste.
- 6. Minute: Jetzt haben die Hausherren mal ihre erste Ballbesitzphase. Allerdings finden sie nach vorne kein Durchkommen, da auch Hessler die Räume eng macht und sicherlich keine Fehler begehen will.
- 3. Minute: So soll es gehen: Kapitän Markmann schickt Stratmann in der Spitze steil, allerdings ist Hesslers Keeper Wolski zur Stelle und klärt den Ball ins Aus. Der VfB, der ganz in grau spielt, konzentriert sich zunächst auf das schnelle Umschaltspiel und überlässt Hessler den Ball.
- 1. Minute: Die Gäste versuchen es gleich mal mit einem langen Ball in die Spitze, den Fabian Mohs aber abfängt. Hessler hat in den ersten Szenen den Ball, Kirchhellen lauert ab der Mittellinie.
- 15.03 Uhr, der Ball rollt.
- Die Mannschaften betreten zum Klassiker „Whatever you want“ von Status Quo den Platz, vom Kirchhellener Anhang gibt es zaghaften Applaus. Noch einmal bilden die Hausherren eine riesige Traube auf dem Spielfeld und stimmen sich auf die Partie ein.
- Für Kirchhellens Trainer Martin Stroetzel ist es das letzte Heimspiel, ehe seine Zeit beim VfB mit Abschluss der Saison endet. Der Coach scheint gut gelaunt und wirkt zuversichtlich, dass seine Elf hier heute den letzten Schritt gehen wird. Dann hätte er auch sein persönliches Ziel erreicht, den Bezirksligisten mit dem Ligaverbleib an seine Nachfolger zu übergeben.
- Die Gäste aus Gelsenkirchen dagegen stehen gerade auf einem Abstiegsplatz und müssen zwingend was holen. Ein Spaziergang wird das Aufeinandertreffen für beide Teams somit nicht. Die sind übrigens gerade noch in den Kabinen und treffen letzte Vorbereitungen.
- Das Interesse an der Partie ist groß, immerhin handelt es sich um ein waschechtes Kellerduell. Die Ausgangslage ist klar: Die Kirchhellener, die sich momentan in aufstrebender Form befinden, können mit einem einzigen Punkt den Klassenerhalt endgültig klar machen.
- Herzlich willkommen von der Loewenfeldstraße. Der gastgebende VfB trifft hier in Kürze auf Gelsenkirchen-Hessler. Über Kirchhellen strahlt gerade die Sonne, so dürfte es für die kommenden 90 Minuten sicherlich gerne bleiben.
Im Hinspiel zog der SV Hessler dem VfB Kirchhellen spät den Zahn
Der VfB Kirchhellen wird mit breiter Brust in das für ihn vielleicht vorentscheidende Spiel gehen. Die Blau-Weißen spielen eine starke Rückrunde, in der sie 16 Punkte und damit doppelt so viele wie der SV Hessler eingefahren haben.
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Stroetzel und Co. dürfen sich aber auf einen heißen Tanz einstellen. Schon das Hinspiel hatte es in sich. Mitte November verspielte Kirchhellen eine 1:0-Pausenführung und verlor durch ein Gegentor in der vierten Minute der Nachspielzeit mit 1:2.


