Wohin die Reise für den VfB Kirchhellen im Sommer geht, ist noch völlig offen. Im Saisonendspurt hat der Bezirksligist von der Loewenfeldstraße alle Karten in der eigenen Hand, sieht sich jedoch weiterhin mit dem Abstiegskampf konfrontiert. Die Chancen auf einen Ligaverbleib stehen für die Blau-Weißen aus dem Bottroper Norden aber gut, immerhin belegt der VfB derzeit Rang elf und kann es aus eigener Kraft schaffen. Derweil stand schon seit wenigen Wochen fest, dass sich die Wege von Mannschaft und Trainer mit dem Abschluss der Spielzeit trennen würden. Einvernehmlich wurde zwischen dem VfB und Martin Stroetzel der Entschluss gefasst, die Zusammenarbeit nach der Saison zu beenden.
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Wer das Zepter bei den Kirchhellenern zur kommenden Spielzeit übernimmt, ist nun ebenfalls klar: Ein neues Trainerduo wurde vom Bezirksligisten zu Beginn der Osterfeiertage vorgestellt und somit Klarheit auf dem Posten geschaffen – ganz gleich, in welcher Liga der VfB beheimatet sein wird. Jörn Heitbreder und Christian Wichmann sind die beiden neuen, die künftig am Spielfeldrand die Verantwortung tragen und den Klub weiter voranführen sollen. „Wir haben ein starkes Trainerteam für unsere erste Mannschaft gewinnen können“, wird Sven Peter aus dem VfB-Vorstand auf der eigenen Vereinsseite zitiert. Und weiter: „Beide bringen nicht nur fußballerisches Know-How mit, sondern auch eine erfrischende Lockerheit, die gut in unser Umfeld passt. Sie haben klare Ideen und strahlen eine positive Energie aus.“

VfB Kirchhellen: Verjüngungsprozess wird angestoßen
Mit Blick auf die beiden Neuverpflichtungen wird klar: Die Bottroper setzen auf einen Verjüngungsprozess und schenken ihr Vertrauen einem jungen Trainerduo. Heitbreder (35) leitet als B-Lizenz-Inhaber derzeit noch die Geschicke bei Westfalia Gelsenkirchen und wird die Rolle des Cheftrainers ausfüllen, Wichmann (38) fungiert schon bei den Gelsenkirchenern als Co-Trainer. Mit dem A-Kreisligisten steckt das Duo noch mitten im Aufstiegskampf und hat die Möglichkeit, die Westfalia als aktueller Tabellenzweiter in die Bezirksliga zu führen. Für Heitbreder ist sein bisheriger Klub die erste Station in der noch jungen Trainerlaufbahn, zuvor war der 35-Jährige vor allem für den Erler SV als Spieler aktiv, ehe 2023 der Wechsel zur Westfalia erfolgte. Wichmann kickte neben den Gelsenkirchenern unter anderem für Preußen Sutum.
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Die restliche Saison werden die Kirchhellener aber mit dem wesentlich erfahreneren Martin Stroetzel (61) bestreiten, der sich „bis zum Schluss voll und ganz für das Team einbringen“ und persönliche Belange ausblenden will. Dass es für den VfB in der Bezirksliga reichen kann, haben die Kirchhellener zuletzt mit einem soliden Auftritt im Lokalderby beim SV Zweckel untermauert. „Die Mannschaft ist da und sie will“, attestierte Stroetzel seinem Team eine entsprechende Leistung, „wir glauben fest an uns.“


