Was seine beruflichen Pläne angeht, sei er sei eigentlich Realist, sagt Jan Tefett, „oder vielleicht ist Pessimist da das bessere Wort“, meint er, und erklärt: „Von einem Traum zu sprechen ist vielleicht zu viel, aber ich hatte auf jeden Fall immer der Wunsch, als Judotrainer zu arbeiten. Ich wusste aber, dass die Chance nicht so groß ist. Man könnte sagen, dass es mein Plan A war, aber ich habe das nie richtig als Plan A verfolgt.“ Trotzdem ist genau dieser Plan jetzt aufgegangen: Der Kämpfer des JC 66 Bottrop ist als Trainer beim Judo-Landesverband NRW angestellt – eine einmalige Chance, für die er auch seine aktive Karriere aufgibt.
„Das war in den vergangenen Monaten schon so, dass ich im Verein mehr Traineraufgaben übernommen habe und natürlich auch das Management des Bundesliga-Teams“, sagt Tefett, „das wird eher noch mehr, so dass ich selbst nicht mehr dazu komme, selbst zu trainieren. Auch wenn ich jeden Tag auf der Matte stehe.“ Gemeinsam mit Kansetsu Eguchi teilt er sich die Stelle als Landestrainer im U15-Bereich.




