Erinnerungs-T-Shirts sind aus dem Sport, insbesondere dem Mannschaftssport nicht mehr wegzudenken. Unvergessen das „Weltpokalsiegerbesieger“-Shirt des FC St. Pauli, das immer noch im Shop des Klubs erhältlich ist. Auch die Frauenmannschaft von Blau-Weiß Fuhlenbrock ließ es sich nicht nehmen, sich für ihre Abschlussfahrt Anfang Juni entsprechend auszustatten. „Bosnien 2019“ listet alle Stationen auf: Fuhlenbrock - DTM Airport - Tuzla Airport - D.Vakuf - Jajce - Mostar - Sarajewo. Hinter diesen wenigen Begriffen steckt eine Reise, die sich nur unzureichend beschreiben lässt: bewegend, aufregend, unvergesslich. Selbst Trainerin Mirsada Hoffmann-Kovac, die regelmäßig ihr Heimatland besucht, muss bei ihren Schilderungen immer wieder zugeben: „Ich finde keine Worte. Ich glaube, es gibt keine, um diese Momente wiederzugeben.“ Es hat Tradition, dass Blau-Weiß Fuhlenbrock, vor allem die Frauenmannschaft, die Menschen in Bosnien mit Aktionen und Spenden unterstützt. Mirsada sorgt dafür, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird. In diesem Jahr entschlossen sich 14 junge Frauen, ihre Trainerin zu begleiten. Für sie wurde es zu einem einschneidenden Erlebnis.
Sie alle wussten durch Mirsada, was sie vor Ort erwarten würde. Tatsächlich begreifen können sie es erst jetzt.„Eine unvergessliche Erfahrung. Die Natur ist atemberaubend und die Gastfreundschaft der Menschen in Bosnien unbeschreiblich“, erzählt die 18-jährige Lea Tshamler. „Im Vordergrund stand natürlich die Unterstützung von bedürftigen Menschen. Der Anblick der Familien und deren Lebensstandards hat uns allen Tränen in die Augen gejagt. Es ist nur schwer vorstellbar, wie schlimm es den Menschen geht. Umso schöner war es, den Menschen, durch Spenden jeglicher Art, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“




