Tennis

TG Friederika kann die Klasse nicht halten

Pauline Rink holte einen von nur zwei Punkten für die TG Friederika.

Pauline Rink holte einen von nur zwei Punkten für die TG Friederika.

Foto: Stefan Arend

Nach dem 2:7 gegen Stukenbrock sind die Damen von Tennis-Verbandsligist TG Friederika Bochum abgestiegen.

TG Friederika – FC Stukenbrock 2:7. Das ist es nun also doch gewesen. Ein Sieg war ein Muss, um den Klassenerhalt doch noch schaffen zu können. Doch wegen dieser vierten Niederlage müssen sich die Damen der TG Friederika endgültig aus der Verbandsliga verabschieden.

Die Bochumerinnen mussten nicht nur erneut ohne Justine Ozga und Chiara Berg antreten, zusätzlich fiel auch noch Charlotte Seth aus. Die eigentlich verletzte Laura Leo musste sich daher erneut aufstellen lassen, damit die anderen Spielerinnen in der Aufstellung einen Platz nach unten rutschen konnten.

Trainer: Gründe für den Abstieg liegen auf der Hand

Dadurch kamen der TGF allerdings wieder zwei Matchpunkte abhanden. Hinzu kam, dass Stukenbrock seiner Platzierung als Tabellenzweiter mit ihrer Leistung gerecht wurde, so dass lediglich Pauline Rink und Alessa Cremer siegreich waren.

Nun ist die Enttäuschung beim einstigen Westfalenligisten natürlich groß. Die Gründe für den Abstieg liegen für TGF-Trainer Tadeusz Nowicki jedoch auf der Hand. „Es kann natürlich nicht sein, dass immer so viele Spielerinnen fehlen, so dass man so gut wie nie in der optimalen Besetzung spielen kann“, erklärt der TGF-Coach.

Nur einen Saisonsieg geholt

Lediglich einmal stand ihm seine Bestbesetzung zur Verfügung, und da holten die Bochumerinnen ihren bisher einzigen Saisonsieg. Zu der schlechten Personallage kam direkt am Anfang der Saison noch eine Knieverletzung von Leo hinzu, die für sie das Saisonaus bedeutete. „Jetzt müssen wir uns zusammensetzen und schauen, wie es im nächsten Jahr weiter geht“, so Nowicki.


Einzel: Baltes 1:6, 2:6; Leo (w.o.) 0:1; Wegener 1:6, 1:6; Rink 6:3, 6:2; Mühlberger 0:6, 2:6; Cremer 6:3, 1:6, 6:4. Doppel: Leo (w.o.)/Mühlberger 0:1; Baltes/Cremer 1:6, 1:6; Wegener/Rink 4:6, 6:3, 7:10

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