Frauenfußball

SV Höntrop verliert und feiert doch den Aufstieg

Die Frauenmannschaft des SV Höntrop hat allen Grund zum Jubeln. Dank des Verzichts der SG Lütgendortmund steigen nun die Bochumerinnen in die Westfalenliga auf. Foto:Gero Helm

Die Frauenmannschaft des SV Höntrop hat allen Grund zum Jubeln. Dank des Verzichts der SG Lütgendortmund steigen nun die Bochumerinnen in die Westfalenliga auf. Foto:Gero Helm

SV Fortuna Freudenberg - SV Höntrop 2:1 (1:0).   Sie haben verloren und doch gejubelt: Der SV Höntrop ist in die Frauenfußball-Westfalenliga aufgestiegen. Weil der Meister verzichtet.

Zunächst war die Stimmung der Bochumerinnen gedrückt über die Niederlage am letzten Spieltag. „Dann aber veränderte die Information des Staffelleiters, dass Meister Lütgendortmund auf den Aufstieg verzichtet und somit der Tabellenzweite in die Westfalenliga aufsteigt, alles“, erzählt SVH-Trainer Hans Skopek, der so fortfuhr: „Wir wollen diese Herausforderung annehmen.“ Somit wurde aus gedrückter Stimmung ausgelassener Jubel, gefeiert wurde bereits am Platz.

Keine gute Chancenverwertung

Gerne hätten die Höntroperinnen die Saison, in der sie mit Platz zwei ohnehin mehr errreicht hatten als sie sich vorgenommen hatten, mit einem Sieg abgeschlossen. Zwar zeigten sie eine ordentliche Leistung. „Leider sind wir aber an unserer Chancenverwertung gescheitert“, meinte Skopek. Dass die SVH-Frauen letztlich ohne Punkte, aber dafür mit dem Aufstieg im Gepäck in der Heimat eintrafen, dürfte das niemanden gestört haben.

Waldesrand gewinnt dank starker Torhüterin

SV Waldesrand Linden - SV Hohenlimburg 4:2 (2:1). „Wir hätten dieses Spiel eigentlich nicht gewinnen dürfen“, sagte SVW-Trainer Volker Bärwald und war voll des Lobes für Torfrau Sarah Kumpolt. „Allein ihr haben wir es zu verdanken, dass wir als Sieger vom Platz gegangen sind. Sie hat eine wirklich überirdische Leistung gezeigt.“

Die erste Hälfte verschliefen die Bochumerinnen etwas, konnten sich jedoch auf Sara Meinhardt in der Offensive verlassen. „In der zweiten Halbzeit hat man Hohenlimburg den Kräfteverschleiß deutlicher angemerkt als uns“, meinte Bärwald, dessen Mannschaft noch zwei Treffer nachlegte.

Mit Rang sieben ist Linden zufrieden

Mit dem siebten Tabellenplatz ist der scheidende Coach zufrieden: „Wir hatten in der Hinrunde so viele Ausfälle, dass wir zwischenzeitlich unten drin standen. Doch da haben wir uns erfolgreich herausgekämpft.“ Der Trainerposten bleibt in der Familie. In der nächsten Saison trainiert Neffe Christian Bärwald die SVW-Frauen.

Viele Chancen nutzen Union Bergen letztlich nichts

SC Union Bergen - SV Oesbern 2:3 (1:1). „Eigentlich war das ein gutes Spiel, in dem wir sogar viele Torchancen hatten“, meinte SC-Trainer Frank Landener. Doch für einen Sieg fehlte den Union-Frauen auch das nötige Glück.

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