Wenn man nicht wüsste, dass es das erste Ferienwochenende ist, dann spürt man es hier, am Sonntagmorgen an der Ruhr: Auf der Wiese unterm Hohenstein am Ruderverein Bochum stehen einige Anhänger, vor allem aber Zelte. Kaffeebecher auf Campingtischen, Vögel zwitschern, Wasser plätschert – und darüber der Regatta-Kommentar beim Ruhrsprint, den die benachbarten Vereine in diesem Jahr eben am ersten Ferienwochenenden ausrichteten. Auch die spürten die Ferien – in den Meldelisten. Sie nahmen es aber gelassen hin. Den Ruhrsprint machen für die Vereine andere Dinge aus als der große Trubel.
Aus dem Fenster der Regattaleitung im Dachgeschoss des „Bochumer“ Vereinsheims an der Wetterstraße hat man den besten Überblick. 433 Meldungen plus Nachmeldungen haben sie hier gezählt – das ist weit weg von den mehr als 600 wie im Vorjahr. „Damit war zu rechnen, das liegt eben am Termin, viele sind schon im Urlaub“, meint Christoph Schröder vom Ruder-Club Witten, „wir kennen das schon aus anderen Jahren, da waren wir auch immer zwischen 400 und 450“, meint er.




