Zusammenfassung
- In Oberhausen sind die Tickets für den Boxkampf zwischen Agit Kabayel und Damian Knyba am 10. Januar in der Rudolf-Weber-Arena schon kurz nach Verkaufsstart ausverkauft gewesen.
- Auf Online-Plattformen wie Kleinanzeigen tauchen die Karten nun zu teils überhöhten Preisen auf, wobei Betrugswarnungen von Kabayels Manager und dem Sportler selbst ausgesprochen werden.
- Wer kein Ticket ergattern konnte, kann den Kampf exklusiv als Pay-per-view über den Streaming-Dienst DAZN verfolgen.
Einen Monat noch müssen die Box-Fans auf das Deutschland-Comeback von Agit Kabayel warten. Kurz nach dem Jahreswechsel steigt der Schwergewichtsstar in Oberhausen in den Ring. Sein Gegner am 10. Januar in der Rudolf-Weber-Arena: Der Pole Damian Knyba.
Der Kampf soll der größte in Deutschland seit den Klitschkos werden – und der Hype ist riesig. Das belegen die Ticketverkäufe für das Event: Nicht mal eine Woche nach dem freien Vorverkaufsstart meldete der Veranstalter am 12. November ausverkauft. Mehr als 12.000 Tickets gingen über die virtuelle Ladentheke.
Deutschland-Comeback in Oberhausen: Kabayel warnt vor Ticketbetrug
Wer den Kampf unbedingt vor Ort verfolgen möchte, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich Tickets über den inoffiziellen Weg zu beschaffen. Viele Sportfans führt die verzweifelte Suche in solchen Fällen auf Online-Plattformen wie Kleinanzeigen.
Auf Kleinanzeigen werden mitunter zwei Karten für 1000 Euro und vier für 1500 Euro angeboten, und liegen damit deutlich über dem Originalpreis. Teilweise geben die Verkäufer aber auch keine eigene Preisvorstellung an, sondern nehmen Preisvorschläge entgegen und lassen mit sich verhandeln. Viele Angebote bewegen sich allerdings auch auf Originalpreis-Niveau. In den vier Wochen bis zum Kampf dürfte die Anzahl der Angebote und Suchanzeigen weiter steigen.
„Wir haben uns einerseits sehr darüber gefreut, dass die Tickets für das Deutschland-Comeback von Agit so schnell vergriffen waren“, sagt Kabayels Manager Lasse Krüger. „Es ist natürlich schön zu sehen, wie hoch die Nachfrage ist - andererseits würden wir natürlich gerne auch noch mehr verkaufen.“ Die Zweitmarkt-Preise seien ein Beleg für das hohe Interesse der Deutschen am Boxen. Er warnt aber auch: „Man sollte natürlich aufpassen, da auf solchen Plattformen oft auch Betrüger unterwegs sind.“
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Auch der 33 Jahre alte Kabayel hatte schon einige Wochen gewarnt, als der Ticketverkauf noch gar nicht gestartet war: „Bitte fallt nicht auf falsche Profile oder angebliche Angebote rein.“
Neben gefälschten Tickets drohen auch Angebote deutlich über dem Originalpreis die Fans zum Kauf zu locken – wie sich bereits im November auf Kleinanzeigen zeigte. Einige Fans haben selbst Suchanzeigen geschaltet, andere verkaufen ihre Tickets, die im offiziellen Vorverkauf zwischen 41 und 191 Euro kosteten, überteuert.
Kabayel-Tickets: Einige Angebote über dem Originalpreis

Wer bei dem Ticketverkauf nicht erfolgreich war, kann den Kampf auch zu Hause von der Couch verfolgen: Streaming-Dienst DAZN überträgt das Event exklusiv weltweit als Pay-per-view-Veranstaltung – zur einmaligen Extra-Gebühr.






