Als Absteiger aus der Formations-Bundesliga hatte sich das Latein-Team des VfL Bochum für den Saisonauftakt in Borken einiges vorgenommen. Dass es letztlich unter den neun Mannschaften Platz vier wurde, deutet vor allem darauf hin, dass das Ensemble aus dem Revier diesmal mit der unteren Tabellenregion nichts zu tun haben dürfte.

„Das war ganz okay“, kommentierte Trainerin Miriam Perplies, die die VfL-Lateiner gemeinsam mit Robin auf‘m Kamp betreut, das Abschneiden vor gut 600 Zuschauern in der Borkener Mergelsberg-Sporthalle zwar nicht allzu euphorisch. Sie ließ allerdings auch nicht außer Acht, dass sie noch einiges an Steigerungspotenzial in ihrer neu zusammengestellten Mannschaft erkannte.

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Nervosität schleicht sich in den ersten Auftritt des VfL Bochum

Das musikalische Konzept mit dem Titel „Back to Fame“, das ein bewährtes Thema wieder aufgriff und choreografisch mit neuen Elementen dargeboten wurde, haben die acht VfL-Paare bereits bestens verinnerlicht. Dass bei der Turnier-Premiere noch nicht alles zu 100 Prozent reibungslos und ohne kleinere Patzer vonstatten ging, war nachvollziehbar. „In der Vorrunde hat man schon erkannt, wie nervös unsere Mannschaft war beim ersten Auftritt vor Publikum“, so Perplies.

Sie empfand den Durchgang als „noch etwas zu vorsichtig - daher war es zwischendurch ungleich.“ Dennoch reichte es für den VfL Bochum klar zum Einzug ins Finale der besten sechs Formationen. Auch dort streute der Ex-Erstligist den einen oder anderen Fehler ein, „vor allem zum Ende hin war das zu erkennen“, sagte die kritische Trainerin. Dennoch sei dieser Auftritt schon deutlich kraftvoller und selbstbewusster gewesen.

Tanzsport - VfL Bochum
Die Lateinformation des VfL Bochum startete mit Rang vier in Borken in die neue Saison. Trainerin Miriam Perplies war mit der Umsetzung des Konzepts zum Musikthema „Back to Fame“ zufrieden.© Katrin von Buttlar | Katrin von Buttlar

VfL Bochum richtet am 22. Februar Bundesliga-Turnier in der Rundsporthalle aus

„Generell waren wir sehr zufrieden mit unserer Mannschaft. Sie hat den ganzen Tag über unsere Anweisungen gut umgesetzt.“ Der Turniersieg ging an die Formation des TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß vor dem TSC Schwarz-Gelb Aachen und dem 1. TSZ Velbert. Bochum erhielt die Wertung 3-4-4-4-5 - und Perplies bilanzierte, „dass die ersten vier Teams relativ nah beieinander waren.“ In zwei Wochen, am 1. Februar in Herford, bekommt der VfL Bochum die nächste Chance, sich zu beweisen.

Der VfL Bochum richtet in dieser Saison zwar kein eigenes Zweitliga-Turnier aus, doch als Gastgeber bekommt der Club im kommenden Monat die ganz Großen der Szene auf die Fläche. Am 22. Februar richten die Bochumer in der Rundsporthalle das vierte von fünf Turnieren der Latein-Bundesliga aus - u. a. mit Weltmeister Grün-Gold-Club Bremen um Trainer Roberto Albanese. Beginn ist dann um 18 Uhr, Tickets sind noch verfügbar (alle Infos dazu hier). Einen Tag später (23. Februar) werden an gleicher Stelle ein Landesliga- und ein Regionalliga-Turnier ausgetragen (ab 13 bzw. ab 16 Uhr).

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