Alle hatten sie auf ihn gewartet, Emanuel Buchmann war der große Star beim diesjährigen Sparkassen Giro. Und der Vierte der Tour de France lieferte ab. Mit einem irren Ritt setzte er sich nach gut zwei Dritteln des Rennens ab und ließ sich trotz einiger Attacken der anderen Profifahrer den ersten Platz nicht mehr nehmen. Unter dem Jubel der Zuschauer rollte er mit erhobenen Armen durchs Ziel.

„Das war ein richtig schnelles Rennen und hat viel Spaß gemacht. Es war echt cool, wie viele Zuschauer hier an der Strecke waren, das war schon ein bisschen Tour de France-Feeling. Als ich alleine vorne war, hat mich die gute Stimmung auch getragen“, sagte Buchmann.