VfL Bochum

Es kracht beim VfL Bochum: Engelbracht und Aufsichtsräte weg

Verlässt den VfL Bochum: Wilken Engelbracht.

Foto: firo Sportphoto / Ralf Ibing

Verlässt den VfL Bochum: Wilken Engelbracht. Foto: firo Sportphoto / Ralf Ibing

Bochum.  Paukenschlag kurz vor Weihnachten beim VfL Bochum: Finanzvorstand Wilken Engelbracht geht, zwei Aufsichtsräte legten ihr Mandat nieder.

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Fußball-Zweitligist VfL Bochum kommt nicht zur Ruhe: Der Klub muss sich nicht mehr nur mit der Schlammschlacht zwischen dem ehemaligen Kapitän Felix Bastians und Sportvorstand Christian Hochstätter auseinandersetzen. Am Freitagabend gab der VfL bekannt, dass Finanzvorstand Wilken Engelbracht bis Mitte 2018 aus seinem Vertrag ausscheiden wird. Zudem legten die Aufsichtsratsmitglieder Frank Goosen und Matthias Knälmann ihre Mandate mit sofortiger Wirkung nieder.

Villis und Kree stehen zu VfL-Sportvorstand Hochstätter

Der 44-jährige Engelbracht hatte in den vergangenen Monaten maßgeblich die Ausgliederung der Profiabteilung des VfL vorangetrieben. Diese wurde im Oktober von den Mitgliedern beschlossen. Nun verabschiedet sich Engelbracht. Engelbracht soll bei Bayer Leverkusen Nachfolger von Geschäftsführer Michael Schade werden, der sich im Sommer in den Ruhestand verabschiedet. Seinen Nachfolger soll Engelbracht aber noch einarbeiten. „Der VfL steht nach wirtschaftlich schwierigen Jahren, auch aufgrund der durch Christian Hochstätter erzielten hohen Transferüberschüsse, wieder auf gesunden Beinen. Dennoch habe ich klar verspürt, dass eine Neubesetzung von Teilen der Gremien im Gesamtinteresse der weiteren Vereinsentwicklung ist“, sagte Engelbracht.

Die Aufsichtsräte Goosen und Knälmann begründeten ihre Entscheidung mit grundlegend unterschiedlichen Vorstellungen über die Zusammenarbeit innerhalb des Aufsichtsrats. Das Gremium wird vom Vorsitzenden Hans-Peter Villis und Vertreter Martin Kree dominiert. Beide halten am umstrittenen Sportvorstand Hochstätter fest.

Goosen hatte sich zuletzt im November via Facebook gemeldet. Er postete: "Es wird intensiv und teilweise sehr kontrovers darüber diskutiert, was beim VfL falsch läuft. Ich bin froh über alle, die sich an die­ser Dis­kus­si­on be­tei­li­gen, weil das zeigt, wie sehr ihnen der Klub am Her­zen liegt. Es ist Zeit, dass sich was dreht.“

Mit den Ergebnissen der Diskussionen konnte Goosen nicht leben - und geht nun.

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