Der Mann, der an den entscheidenden Szenen des Spiels zwischen dem SC Freiburg und dem VfL Bochum maßgeblich beteiligt war, konnte entspannt Interviews geben. Mit 2:1 (2:1) hatte Freiburg gegen Bochum gewonnen und der Freiburger Vincenzo Grifo hatte sogar das 2:1 und damit das Siegtor erzielt. Dabei hätte er sich nicht beschweren können, wenn er zum Zeitpunkt des Tores, er verwandelte kurz vor der Halbzeit einen Elfmeter, gar nicht mehr auf dem Platz gestanden hätte. Das sorgte bei den Bochumern für großen Ärger und Frust. Spieler und Verantwortliche fanden klare Worte. Allen voran Patrick Fabian, Geschäftsführer Sport beim VfL.

Direkt nach dem Spiel suchte er das Gespräch mit Schiedsrichter Tobias Reichel, ging mit in die Schiedsrichterkabine. „Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass wir nur der kleine VfL Bochum sind“, sagte er. „Alle beschweren sich immer bei klaren Fehlentscheidungen, heute machen wir es dann auch mal. Das ist eine klare Rote Karte. Da gibt es keine zwei Meinungen. Der Schiedsrichter hat versucht, es mir zu erklären. Aber muss sich der gefoulte Spieler erst den Fuß brechen?“