Im vergangenen Jahr hatte Thomas Letsch bei seinem Heimdebüt als Trainer des VfL Bochum noch einen 3:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt bejubeln dürfen. Es war ein erster Schritt zum späteren Klassenerhalt in der Bundesliga. Am Samstagabend nun, am vierten Spieltag der neuen Saison, trennte sich der VfL nach einem intensiven, unterhaltsamen Duell mit 1:1 (0:0) von den Hessen. „Ich denke, dass es für einen neutralen Zuschauer ein richtig geiles Fußballspiel war“, sagte Letsch. „Wir haben ein tolles Spiel gemacht, ich bin mit der Art und Weise zufrieden.“ Dann folgte das große Aber: „Ich bin absolut enttäuscht über das Ergebnis. Es sind zwei Punkte zu wenig, die wir jetzt auf dem Konto haben.“
Der VfL ist in dieser Saison weiterhin sieglos. Nach dem 1:1 gegen Borussia Dortmund und dem 2:2 beim FC Augsburg zeigten die Bochumer auch im Spiel gegen Frankfurt viel Einsatz, stehen aber jetzt mit nur drei Punkten da. „Wir kamen durch unser Pressing immer wieder zu Balleroberungen, haben viele zweite Bälle gewonnen und offensive Aktionen kreiert“, lobte VfL-Sportdirektor Marc Lettau die Leistung im Duell mit der Eintracht. Gleichwohl vertrat er eine ähnliche Meinung wie Letsch: „Wir hätten uns belohnen können. Wir haben nicht einen Punkt gewonnen, sondern eher zwei verloren.“



