Kreativität ist ein Begriff, den auch manche Verantwortliche von Profifußball-Klubs gerne verwenden, wenn sie über ihr Bestreben auf dem Transfermarkt sprechen. Einfallsreichtum bei der Kaderplanung kann ein limitiertes Budget kompensieren. Dem VfL Bochum ist das in den vergangenen beiden Jahren recht gut gelungen, der Revierklub startet auch deshalb mit dem Spiel beim VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in seine dritte Bundesliga-Saison, die erneut den Klassenerhalt bringen soll. Dabei setzt der VfL wieder auf einige Profis, die bislang kein Erstliga-Spiel absolviert haben. Kann dieser Bochumer Weg weiter klappen?

„Man hat immer die Fantasie, dass es funktioniert“, sagt VfL-Trainer Thomas Letsch. „Die spannende Frage ist: Passen sich die Spieler an? Der Sprung von der dritten in die zweite Liga ist ein kleiner. Das schaffen Mannschaften und Spieler relativ gut. Von der zweiten Liga in die Bundesliga ist es etwas anderes.“ Die Transferstrategie birgt Risiken und Chancen.