Mit Takuma Asano ist für den einzigen Spieler des VfL Bochum die WM in Katar beendet. Er verlor mit Japan im Elfmeterschießen im Achtelfinale gegen Kroatien. Am Montag soll er das Training in Bochum wiederaufnehmen. Übermäßig viele Nationalspieler haben die Bochumer nicht. Nun könnte demnächst ein weiterer dazu kommen. Das aber nicht, weil er zum VfL wechselt. Es geht vielmehr darum, dass sich ein Spieler dafür entschieden hat, für das Heimatland seiner Eltern zu spielen.

Die Eltern von Jordi Osei-Tutu kommen aus Ghana. „Ich bin in England geboren“, sagte er nach der Trainingseinheit am Dienstag. „Aber ich habe vier Jahre in Ghana gelebt, spreche die Sprache. Ich möchte für Ghana spielen. Das war immer schon meine Idee.“ Kontakt zum Trainerteam habe es auch schon gegeben. „Aber es ist noch nicht final auf den Weg gebracht.“