Schalke

Schalke-Zoff zwischen Meyer und Papadopoulos: Das steckt dahinter

Lieferten sich ein hitziges Duell: Schalkes Max Meyer (2. v. r.) und Kyriakos Papadopoulos (HSV).

Foto: firo

Lieferten sich ein hitziges Duell: Schalkes Max Meyer (2. v. r.) und Kyriakos Papadopoulos (HSV). Foto: firo

Gelsenkirchen.  Während des Spiels gegen den HSV zoffte sich Schalkes Max Meyer mit Kyriakos Papadopoulos. Beide sahen für das Wortgefecht die Gelbe Karte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

73 Minuten waren im Fußball-Bundesligaspiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem Hamburger SV gespielt. Es stand nur 1:0 für die Königsblauen, der HSV hatte noch nicht aufgegeben und wenige Minuten zuvor durch Aaron Hunt den Außenpfosten getroffen (57.). Dann kam es rund um die Mittellinie zu einem harmlosen Zweikampf zwischen Schalkes Max Meyer und HSV-Profi Gideon Jung. Jung riss Meyer um, der aber ließ sich theatralisch fallen, um einen Platzverweis zu provozieren. Es folgte eine Rudelbildung.

Meyer und Ex-Schalker Papadopoulos sahen die Gelbe Karte

Mittendrin: Meyer, Jung und der heranstürmende HSV-Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos. "Das war eine Schwalbe von Meyer", schimpfte der Ex-Schalker Papadopoulos nach dem Spiel. "Ich bin zu ihm hingegangen und habe nur gefragt: ,Was soll das?'" Doch übel nahm Papadopoulos seinem ehemaligen Teamkollegen die Aktion nicht: "Das sind eben die Emotionen im Spiel - danach ist das vergessen." Schiedsrichter Robert Hartmann entschied korrekt: Er zeigte allen beteiligten Spielern die Gelbe Karte - Jung, Meyer und Papadopoulos. Für "Papa" war es bereits die siebte in dieser Saison - er wurde so oft wie kein anderer Bundesliga-Spieler in dieser Saison verwarnt.

Meyer hielt sich nach dem Spiel nicht lange mit der Rudelbildung auf. Er freute sich über den 2:0-Sieg und seine erneut starke Leistung als "Sechser". "Auch wenn ich die Position früher nicht bekleidet habe, wusste ich, dass mir das liegt. Ich spiele gerne in der Zentrale. Jetzt ist es zwar ein Stück defensiver, dafür muss ich mehr Zweikämpfe gewinnen. Daran habe ich aber gearbeitet. In den letzten Wochen funktionierte das ganz gut", sagte Meyer. Den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz kommentierte Meyer zurückhaltend: "Wir sollten das nicht überbewerten, wir sind gerade einmal beim zwölften Spieltag. Die Liga ist sehr, sehr eng. Es ist schön für den Moment - nicht mehr, nicht weniger."

In der kommenden Woche steht das Revierderby bei Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr) auf dem Spielplan. "Wir können mit breiter Brust ins Spiel gehen", sagt Meyer.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (7) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik