Schalke-Noten

Schalke verschläft erste Hälfte bei Bayer - zweimal Note 5

Enttäuschte: Schalkes Daniel Caligiuri.

Enttäuschte: Schalkes Daniel Caligiuri.

Foto: dpa

Leverkusen.  In der Mannschaft des FC Schalke waren es gerade die erfahrenen Spieler, die beim 1:2 bei Bayer Leverkusen schwach auftraten. Die Einzelkritik.

  • Alexander Nübel: In der ersten Halbzeit zeigte er drei starke Paraden gegen Bellarabi (18.), Havertz (20.) und Alario (40.). Seinen groben Fehler vor dem 1:0 durch Alario, als er einen Eckball unterlief, konnte er damit aber nicht wieder gutmachen. Beim 2:0 durch Alario unschuldig. Note: 4,5
  • Jonjoe Kenny: Schickte Bailey gleich in der ersten Minute zu Boden, um sich Respekt zu verschaffen. Hielt seine Seite weitgehend dicht, bei der Entstehung zum 2:0 war ihm kein Vorwurf zu machen. Große Akzente nach vorne lieferte er freilich nicht. Note: 3
  • Ozan Kabak: Begann das Spiel mit einem ganz schlampigen Pass, wohl nur eine Unkonzentriertheit. Wirkte insgesamt in den direkten Duellen stabil und mit zunehmender Dauer auch wieder souverän. Note: 3
  • Weston McKennie: Rückte als Ersatz für den verletzten Nastasic wieder in die Abwehrkette, zeigte dort am Anfang einmal ein Kabinettstückchen. Man kann ihn hinstellen, wo man will - er enttäuscht eigentlich nie. Note: 3
  • Bastian Oczipka: Löste den Job auf links ordentlich. Über ihn muss man derzeit nicht groß diskutieren. Note: 3
  • Omar Mascarell: Mühte sich in der ersten Halbzeit vergeblich um Ordnung. Nach dem Wechsel bekam er die Sache besser in den Griff und war wieder das gewohnte Stoppschild für den Gegner. Note: 3
  • Daniel Caligiuri: Der zuletzt so starke Mittelfeld-Antreiber kam nur ganz schwer auf Touren, in der ersten Halbzeit misslangen ihm sogar zwei ruhende Bälle auf einfache Art und Weise. Sein Spiel war bei allem Einsatz durchzogen von bei ihm ungewohnten Stockfehlern. Note: 5
  • Suat Serdar: Ähnlich wie Caligiuri ein Spätstarter, hatte danach aber deutlich bessere Szenen im Spiel nach vorne (Vorarbeit für die Chance von Raman, 26.). Auch dank Serdar wurde Schalke später stärker. Note: 3

Raman stets gefährlich

  • Amine Harit: Fiel das erste Mal auf, als er von Wendell übel gefoult wurde (43.). Die erste Halbzeit lief an ihm vorbei, in der zweiten war der Wirbelwind präsent, trieb an und leitete auch das 1:2 mit ein. Schalke scheint derzeit sehr von Harits Leistungen abhängig zu sein. Note: 3,5
  • Benito Raman: Dass ihm in der 82. Minute der Anschlusstreffer gelang, war kein Zufall. Raman hatte in der 26. Minute schon Schalkes beste Chance in der ersten Halbzeit und bei seinem Tor zu Beginn der zweiten Halbzeit stand er ganz knapp im Abseits - korrekte Entscheidung. Der Belgier war stets gefährlich. Note: 2,5
  • Guido Burgstaller: Gab nach vier Spielen auf der Bank sein Startelf-Comeback, aber der Mittelstürmer wirkte wie ein Schatten seiner selbst. Keine Explosivität, kein Durchsetzungsvermögen. Auch in der zweiten Halbzeit steigerte er sich nicht und wurde ausgewechselt. Note: 5

Vorbereiter eingewechselt

  • Ahmed Kutucu (ab 70.): Kam für Burgstaller, bereitete das 2:1 durch Raman sehr gut vor.
  • Rabbi Matondo (ab 78.): Löste Caligiuri ab
  • Mark Uth (ab 87.): Wurde für Kenny eingewechselt
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