Schalke 04

Schalke-Trainer Tedesco sorgt mit Versprecher für Lacher

Schalke-Trainer Domenico Tedesco beim Bundesligaspiel gegen Mainz 05.

Schalke-Trainer Domenico Tedesco beim Bundesligaspiel gegen Mainz 05.

Foto: dpa

Gelsenkirchen.  Auf Schalke wird wieder gelacht. Nicht nur wegen des ersten Siegs der Bundesligasaison, sondern auch wegen Trainer Domenico Tedescos Versprecher.

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Es war noch kein berauschendes Fußballfest, das die Mannschaft von Schalke-Trainer Domenico Tedesco am Samstagnachmittag beim 1:0 gegen Mainz 05 dargeboten hat. Aber es war ein souveräner und verdienter Sieg der Schalker, dem die entsprechende Würdigung durch die Fans zuteil wurde. Während die treue Anhängeschaft bestgelaunt nach und nach das Stadion verließ, stellte sich Schalkes Coach bei der Pressekonferenz den Fragen der Journalisten. Dabei unterlief Tedesco ein Versprecher, der es höchstwahrscheinlich in jeden Sport-Jahresrückblick schaffen wird.

Domenico Tedesco: "Wir hatten gewichst."

Der Schalker Trainer war gerade dabei zu erklären, warum seine Mannschaft gegen Ende der Partie schwächer wurde, da sagte er das: "Uns hat gegen Ende dann auch ein bisschen die Kraft gefehlt. Wir hatten gewichst."

Tedesco wollte eigentlich sagen, dass sein Trainerstab und er "gewisse Wechsel" geplant hatten, die sie nicht mehr durchführen konnten. Doch ehe sich der sympathische Deutsch-Italiener korrigieren konnte, brach bereits das Gelächter aus. "Was habt Ihr? Was macht ihr in der Kabine", fragte der Mainzer Trainer Sandro Schwarz. Die anderen Teilnehmer der Pressekonferenz – inklusive Tedesco – konnten sich das Lachen nicht mehr verkneifen. Nach wenigen Augenblicken hatte sich der Schalker Trainer aber wieder sortiert und ging souverän in die weitere Spielanalyse über.

“Jetzt haben die Jungs mal ein Erfolgserlebnis, das ist wichtig”, sagte Tedesco. “Daher bin ich sehr glücklich.” Hat Tedesco, hat Schalke jetzt die Kurve gekriegt? Am nächsten Wochenende werden wir es wissen, nach dem Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf. Zuvor müssen die Königsblauen zum zweiten Gruppenspiel der Champions-League-Saison in die russische Hauptstadt reisen. In Moskau gibt es dann auch ein Wiedersehen mit dem langjährigen Kapitän Benedikt Höwedes und dem peruanischen Außenstürmer Jefferson Farfan. Im Idealfall zahlt die Mannschaft ihren Fans innerhalb von sieben Tagen mit insgesamt drei Siegen etwas für die Geduld und die Unterstützung trotz des miserablen Saisonstarts etwas zurück.

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